Die Mindestanzahl von zehn Kindern muss künfig nur an drei und nicht wie bisher an fünf Tagen gegeben sein.
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Nachmittagsbetreuung wird einfacher

Mo, 25.09.2017 - 14:08

Eine Änderung des Kärntner Schulgesetzes legt fest, dass es pro Gemeinde eine Volksschule geben soll. Für Nachmittagsbetreuung sind künftig weniger Kinder erforderlich.

Gemeinden soll es künftig leichter möglich sein, Gruppen zur Nachmittagsbetreuung einzurichten. Landeshauptmann Peter Kaiser: „Die Auszahlung der österreichweit nur in Kärnten zusätzlich zur Bundesförderung vorgesehenen Landesförderung in Höhe von 8000 Euro für eine Gruppe zur Nachmittagsbetreuung in ganztägigen Schulformen wird neu geregelt. Konkret heißt das, das Angebot muss zwar an fünf Tagen der Woche bestehen, die Mindestanzahl von zehn Kindern muss jedoch nur an drei und nicht wie bisher an fünf Tagen gegeben sein. An den beiden anderen Tagen können auch weniger Kinder anwesend sein.“

Dadurch würden Gemeinden die Landesförderung einfacher und vermehrt in Anspruch nehmen können. „Im Gegenzug erwarte ich mir, dass die Gemeinden diesen Vorteil auch an die Eltern weitergeben und die Elternbeiträge für ganztägige Betreuung reduzieren“, so Kaiser.

Eine Volksschule pro Gemeinde

Festgelegt wird weiters, dass eine Volksschule dann weiterbestehen kann, wenn es sich um den einzigen Volksschulstandort in der Gemeinde handelt und dieser von zumindest zehn in der Gemeinde wohnhaften schulpflichtigen Kindern tatsächlich besucht wird. „Damit wird den Empfehlungen des Rechnungshofes, über 180 Volksschulen in Kärnten zuzusperren per Gesetz ein Riegel vorgeschoben“, macht Kaiser deutlich.

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