Der selbstfahrende Minibus soll die „letzte Meile“ überbrücken.
Foto: wildbild

Selbstfahrende Busse als Chance für den ländlichen Raum

Di, 25.04.2017 - 14:32

Unter der Leitung von Salzburg Research werden mit einem selbstfahrenden Minibuss wichtige Fragen rund um automatisierte Mobilität für die „letzte Meile“ erforscht. Diese letzte Meile – der Weg von der Haltestelle zum Wohn- oder Zielort – ist ein kritischer Aspekt für die Akzeptanz von bestehenden öffentlichen Verkehrsmitteln. Automatisierte Fahrzeuge könnten in Zukunft diese Lücke schließen.

„Automatisierte Personenmobilität kann für den öffentlichen Verkehr in ländlichen Regionen Salzburgs zukünftig von großer Bedeutung werden. Mit dem Digibus können sowohl Betreiber wie auch Fahrgäste die neue Technologie hautnah kennenlernen und intensiv testen“, sagte Verkehrslandesrat Hans Mayr bei einer Testfahrt.

Bürgermeister Rupert Reischl zeigte sich erfreut, „dass Koppl zur ersten Station des selbstfahrenden Minibusses erkoren wurde. Zwischen Bundesstraße und Zentrum fährt zwar der Zubringerbus der Linie 152, aus wirtschaftlichen Gründen aber nur sehr selten. Ein selbstfahrendes Fahrzeug könnte die Lücke für die weniger rentable Zeit schließen.“

In einem gemeinsamen Workshop wurde bereits mit der Koppler Bevölkerung gearbeitet, Meinungen und Befürchtungen eingeholt sowie zahlreiche weitere Szenarien, für die ein selbstfahrender Minibus eine Lösung darstellen könnte, erarbeitet.

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