Straßengräben sind keine Mülldeponie

Mi, 29.03.2017 - 11:24

Aufklärung, Sensibilisierung und nachhaltige Bewusstseinsbildung stehen im Mittelpunkt der Kampagne „Sei keine Dreckschleuder - Straßengräben sind keine Mülldeponie“, die auf Initiative des Landes Burgenland, der Landesumweltanwaltschaft und des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Müllverband (BMV) heuer bereits in ihre achte Saison geht.

Auch in diesem Jahr soll die Aktion an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer appellieren, keinen Müll aus dem Auto zu werfen, denn immer wieder landen Abfälle, achtlos weggeworfen oder illegal entsorgt, auf den Straßen, in Straßengräben, auf Rastplätzen oder Wegrändern. Das verursacht neben der optischen Belästigung und der Umweltverschmutzung auch sehr hohe Kosten für eine dementsprechend sachgerechte Entsorgung.

Müllaufkommen bleibt gleich

„Auf Burgenlands Straßen landet jährlich Müll, dessen Entsorgung rund eine Million Euro kostet. Für diese Müllsammlungen ist in besonders stark betroffenen Straßenmeistereien jährlich ein Arbeitsaufwand von durchschnittlich 1.600 Arbeitsstunden erforderlich. In den vergangenen Jahren konnte kein signifikanter Rückgang des Müllaufkommens beobachtet werden. Es ist jedoch auch ein Erfolg, dass die Menge des Abfalls nicht gestiegen ist“, sagt Landesrat Helmut Bieler.

Der „entsorgte“ Kühlschrank im Wald, die Plastikflasche im Straßengraben und die Verpackungsreste der Jause am Rastplatz - die Müllvermeidungskampagne „Sei keine Dreckschleuder“ macht seit 2010 auf diese Missstände aufmerksam, appelliert an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen und will nachhaltiges Bewusstsein schaffen.

 

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