Künftig soll „überschüssige“ Windkraft für E-Autos verwendet werden.
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Windkraft wird weiter ausgebaut

Mo, 20.02.2017 - 13:56

Vor 20 Jahren - im Dezember 1997 - hat das Burgenland mit der Errichtung von sechs Windkraftanlagen in Zurndorf einen mit der großflächigen Nutzung von Windenergie begonnen. Seither hat sich das Land vom Energieimporteur zum Energieproduzenten entwickelt. Bis zum Jahr 2050 will man den gesamten Energieverbrauch aus Erneuerbarer Energie abdecken.

2016 konnte im Burgenland um ca. 33 Prozent mehr Strom erzeugt werden, als tatsächlich verbraucht wurde. Zu mehr als 80 Prozent wird die Erneuerbare Energie durch Windkraft gewonnen. Mit insgesamt 422 Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von rund 1.020 MW liegt das Burgenland im Bundesländervergleich - nach Niederösterreich mit 654 Windkraftanlagen - auf dem zweiten Platz.

„Neben unserer Vorreiterrolle als Windenergieerzeuger sind wir auch im Bereich der Photovoltaik und Wärmeerzeugung vorne mit dabei. Mit unseren Produktdienstleistungen können wir Privatkunden, Gewerbebetriebe und Kommunen optimal bei der Realisierung ihrer Energieprojekte unterstützen. Wir bieten daher seit langem eine Energieberatung verschiedenster Dienstleistungen, wie beispielsweise Licht und Service für Gemeinden und unsere ‚MehrKomfortPakete‘“, sagt Alois Ecker, Vorstandsmitglied der Energie Burgenland. Ökostrom, der nicht unmittelbar verbraucht wird, soll künftig für E-Autos und E-Services verwendet werden. Die entsprechenden Netze werden jetzt ausgebaut.

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