Nach einer Pause im Freien kehren Kinder fröhlicher, entspannter und ausgeglichener ins Klassenzimmer zurück.
Foto: Iakov Filimonov/shutterstock.com

Schulhöfe sind essentiell für die Gesundheit

Di, 13.12.2016 - 10:40

Eine Begleitstudie zur niederösterreichischen Förderaktion „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“ zeigt, wie essentiell gut gestaltete Schulhöfe, die den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen, sind und wie wichtig die Mitbeteiligung von Kindern und Erwachsenen bei der Gestaltung von Schulhöfen ist.

Um die Notwendigkeit von Bewegungszonen in Schulen aufzuzeigen, wurde eine Begleitstudie zur Förderaktion „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“ anhand der ersten 20 Schulhofprojekte durchgeführt. Nun liegen erste Ergebnisse vor, die zeigen, wie essentiell sowohl für die befragten Schüler als auch für Direktoren und Pädagogen eine Neugestaltung ihres Schulhofes oder Schulgartens ist. Die Befragung ergab, dass der Bewegungsdrang in der großen Pause oder am Nachmittag groß ist, es jedoch an Angeboten mangelt. Und weiters zeigt die Studie, dass die Schülerinnen und Schüler nach einer Pause im Freien fröhlicher, entspannter und ausgeglichener ins Klassenzimmer zurückkehren.

Die Initiative „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“

Die Initiative „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“ ist eine Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich, der NÖ Familienland GmbH und der Aktion „Natur im Garten", die ihren Schwerpunkt auf die Förderung zur Errichtung von bedürfnisgerechten, naturnah gestalteten Schulfreiräumen setzt. Dort können sich Kinder austoben, miteinander in Kontakt kommen, sich entspannen, aber auch lernen, in dem sie Unterricht im grünen Klassenzimmer erleben oder Naturbeobachtungen machen. Die ersten 30 Projekte, darunter 20 Schulhöfe, wurden bereits eröffnet. Die nächsten 30 Bewegungsräume befinden sich aktuell in der Umsetzung und werden bis zum Sommer 2017 fertiggestellt.

Neue Möglichkeiten bei der Unterrichtsgestaltung

„Naturnah gestaltete Schulfreiräume wie auch ein ,grünes‘ Klassenzimmer schaffen neue Möglichkeiten bei der Unterrichtsgestaltung und ermöglichen eine kreativere Pausengestaltung im schuleigenen Naturgarten. Biologie oder Sachunterricht im Freien können praxisnah zum Beispiel am eigenen Gemüsebeet oder Nützlingshotel aber auch an einer Naschhecke vermittelt werden", freut sich Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner über den naturnahen Aspekt der Schulhofgestaltung.

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