Kindergartengruppen sind nun mit zwei Betreuerinnen oder Betreuern besetzt. Foto: Shutterstock/Tyler Olson

Elf Millionen jährlich mehr für die Gemeinden

Mi, 07.09.2016 - 12:20

Seit 1. September ist das novellierte Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz in Kraft. Die Gemeinden erhalten im Rahmen des pauschalen Fördermodells jährlich elf Millionen mehr als bisher. Außerdem werden alle Kindergartengruppen sowohl von einer Fach- als auch von einer Assistenzkraft betreut und sind somit doppelt besetzt. Die Möglichkeit, die Gruppenhöchstzahl von 20 zu überschreiten, ist jetzt auf maximal zwei Kinder beschränkt. Außerdem werden die Eltern stärker eingebunden.

Erfreut zeigt sich die Landesregierung, dass das Fünf-Jahres-Ziel, das man sich 2013 bei der Kinderbetreuung gesteckt hat, bereits nach drei Jahren erreicht worden ist. „Nicht nur die von uns angestrebten 3.000, sondern 4.500 zusätzliche Plätze für die Kinder- sowie schulische Tagesbetreuung stehen zur Verfügung“, sagt Landeshauptmann Günther Platter.

Derzeit bestehen tirolweit 782 Betreuungseinrichtungen für 28.179 Kinder. Die Landesregierung hat beschlossen, den Schwung beim Ausbau der Kinderbetreuung weiter fortzusetzen: Bis 2018 sollen zusätzlich 1.500 Kinderbetreuungsplätze geschaffen werden.

 

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