Den größten Anteil an Betreuungsplätzen bietet die Stadt Graz vor den Bezirken Murtal, Graz Umgebung und Voitsberg.
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Nachholbedarf bei Kinderbetreuung

Mi, 06.07.2016 - 12:25

Obwohl im vergangenen Jahr zahlreiche Kinderbetreuungsplätze geschaffen wurden, zeigt der internationale Vergleich nach wie vor einen Nachholbedarf bei der Betreuung von Unter-Dreijährigen.

Der neue Kinderbetreuungsatlas Steiermark, der von der Arbeiterkammer herausgegeben wurde, zeigt, dass der Anteil der „1A-Gemeinden“, die alle drei Kriterien sowie den Vereinbarkeitsindikator von Beruf und Familie (VIF) erfüllen, auf 20,21 Prozent gestiegen ist. Das bedeutet, dass diese Gemeinden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren mit Öffnungszeiten anbieten, die beiden Elternteilen eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen.

Nach wie vor bieten aber 15 Prozent der Gemeinden kein Angebot für die Kleinsten an. Viele Eltern würden sich daher mit dem Problem konfrontiert sehen, dass nach dem Ende der Karenz kein Betreuungsplatz verfügbar ist.

Den größten Anteil an Betreuungsplätzen bietet die Stadt Graz vor den Bezirken Murtal, Graz Umgebung und Voitsberg. Am schlechtesten ist die Versorgung im Bezirk Weiz, wo nur zwei von 31 Gemeinden alle VIF-Kriterien erfüllen.

Die AK fordert, dass schon bis 2017 45 Prozent der Gemeinden die VIF-Kriterien erfüllen sollen.

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