Tier, Mensch und Tourismus sollen in Einklang gebracht werden. Foto: www.bilderbox.com

Im Wald herrscht wieder Ruhe

Mo, 25.04.2016 - 12:21

Wildtiere werden immer öfter durch Wanderer oder Schitourengeher gestört. Ein Projekt im Gailtal klärt über die Probleme auf. Wanderer werden über Schautafeln informiert, warum es für Rot- und Gamswild, Birkhuhn, Auerhahn oder Schneehuhn gefährlich werden kann, wenn man ihre Ruhe stört. Lenkungsmaßnahmen lotsen Sportbegeisterte von den Ruhezonen des Wildes weg.

Auf Initiative der Jägerschaft wurde gemeinsam mit den Gemeinden Lesachtal und Kötschach-Mauthen sowie mit Grundeigentümern, Forstwirten, Tourismusverbänden und alpinen Vereinen vor eineinhalb Jahren ein Gesamtkonzept erstellt. „Das Projekt zielt darauf ab, Tier, Mensch und Tourismus in Einklang zu bringen. Und das nicht mit Verboten, sondern mit Geboten“, sagte Wildbiologe Thomas Huber in einem Gespräch mit der „Kleinen Zeitung“. Diese Gebote sind auf Sommer- und Wintertafeln, die entlang der markierten Wege aufgestellt sind, veranschaulicht.

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