In vielen Vorarlberger Gemeinden sind bereits erfolgreich Maßnahmen und Aktivitäten gesetzt worden, um den öffentlichen Raum zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen umzugestalten. Foto: Bilderbox.com

Zwischenbilanz über Spielraumgesetz

Do, 03.09.2015 - 11:38

Auf der Grundlage des Vorarlberger Spielraumgesetzes haben bereits 45 Gemeinden im Land ein Spiel- und Freiraumkonzept beschlossen. Die Erarbeitung eines solchen kommunalen Konzepts wird von Landesseite mit 70 Prozent gefördert. Konkrete Investitionen in Spiel- und Freiräume erhalten eine Unterstützung zwischen 30 und 70 Prozent.

Bislang wurden vom Land Vorarlberg dreieinhalb Millionen Euro für Investitionen in Spiel- und Freiräume an die Gemeinden ausbezahlt. Darin noch gar nicht enthalten sind die Strukturfördermittel, die zusätzlich bereitgestellt worden sind.

Bei vielen Projekten werden Kinder und Jugendliche bewusst in die Planung und teilweise auch in die Umsetzung eingebunden, erklärt Landeshauptmann Markus Wallner.

Unterstützung für weitere Projekte

Im Ortsteil Partenen in Gaschurn ist geplant, den in die Jahre gekommenen Spielplatz an der Schulstraße umfassend zu erneuern sowie um ein multifunktionales Sport- und Spielfeld zu erweitern. Bereits in die Planungsphase war die Bevölkerung eingebunden, während der Bauphase wird die Möglichkeit geboten, sich in Form von Mitbauaktionen zu beteiligen. Der künftige Spielplatz wird attraktive Angebote für Kinder verschiedener Altersgruppen bereithalten. Zudem soll er durch entsprechende Bewegungs- und Verweilangebote die Begegnung der Generationen fördern. Die Spielstätte, die vom örtlichen Kindergarten und der Volksschule mitbenutzt wird, bleibt zur Gänze jederzeit frei zugänglich.
In Mäder sollen durch die Aufwertung einer etwa 2.000 Quadratmeter großen Teilfläche bei der Volksschule attraktive Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsangebote geschaffen werden. Als wesentliche Gestaltungselemente sind Geländemodellierungen samt Trockensteinmauern, heimische Sträucher, ein Kletterbaum, mobile Rundhölzer, eine Balancieranlage aus Seilen, ein Trinkbrunnen sowie diverse Aufenthaltsbereiche vorgesehen. Bei der Planung wurde auf eine naturnahe Gestaltung Wert gelegt. Auf kosten- und wartungsintensive Spielgeräte wird weitgehend verzichtet.

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