Von energieeffizient geplanten zu energieeffizient betriebenen Gebäuden

Ein nachhaltiges und energieeffizientes Gebäude: das ist heute der Wunsch eines jeden Bauherrn. Viele Beispiele zeigen bereits, dass nachhaltiges Bauen sowohl im Neubau als auch in der Generalsanierung in der Realität angekommen ist.

Leider ist es jedoch auch Realität, dass viele dieser Gebäude einen höheren Energieverbrauch aufweisen als in der Planung prognostiziert und der Bauherr keinen Schuldigen ausmachen kann. Es ist oft unklar, wo Fehler passiert sind: Der Planer verweist auf fehlerhafte Umsetzung seiner Planung, der Errichter auf eine schlechte Planung oder es ist der Nutzer mit seinem ineffizienten Nutzerverhalten. Weshalb der Energieverbrauch tatsächlich höher ist, ist auch oft schwierig festzustellen, da die dafür notwendige Messinfrastruktur in der erforderlichen Qualität zumeist fehlt. Ein einziger Grund für diesen Mangel ist auch nicht auszumachen.

Bei so vielen am Projekt Beteiligten – Bauherr, Planer, umsetzendes Unternehmen, Facility Manager, Nutzer – gibt es viele Schnittstellen, die unzureichend definiert werden. Hinzu kommen der notorische Zeitmangel, den es bei jedem Projekt gibt, und damit einhergehend unzureichende Funktionstests der eingebauten Anlagen.

Deshalb empfiehlt es sich – besonders bei komplexeren Bauvorhaben –, einen „Inbetriebnahmemanager“ ins Boot zu holen, der dem Bauherrn hilft, während der gesamten Planung, Errichtung bis hin zum Betrieb die unterschiedlichen Beteiligten so zu koordinieren und zu kontrollieren, dass die bestellte Qualität auch in der Realität des Gebäudebetriebs erreicht wird.

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