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Dornbirn will über Betteln informieren

Mi, 19.08.2015 - 11:44

Die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann lud Hilfsorganisationen und die Polizei zu einem Gespräch, über die „zunehmenden Probleme in Zusammenhang mit dem Betteln” zu diskutieren. Neben einer laufenden Aufklärungsarbeit wurde auch die Erarbeitung einer Informationsbroschüre vereinbart.

Einig war man sich, dass Betteln grundsätzlich erlaubt bleiben muss. Es sei aber zulässig, Beschränkungen vorzusehen, um problematische Teilaspekte des Bettelns zurückzudrängen. Es müsse verlangt werden, dass Menschen, die betteln, diese rechtlichen Bestimmungen kennen und auch einhalten würden. So sei etwa das aufdringliche, aggressive Betteln verboten – verbale Bitten um Hilfe in unaufdringlicher und nicht aggressiver Form seien hingegen erlaubt. Auch Betteln von Haus zu Haus ist nicht zulässig, darunter falle auch das häufig anzutreffende Anbieten von Sachen gegen eine Spende durch Studenten an der Haustüre.

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