Radfahren in der Wachau. Foto: Bilderbox

Zufriedene Radfahrer

Mo, 27.07.2015 - 11:40

Das Bundesland Niederösterreich wird als sehr radfahrfreundlich wahrgenommen. Das ergibt eine aktuelle, vom Verkehrsklub Österreich (VCÖ) in Auftrag gegebene Umfrage unter Radfahrerinnen und Radfahrern. Grund dafür sind verbesserte Bedingungen zum Radfahren und eine verbesserte Radinfrastruktur.

Im Rahmen der Befragung gaben acht von zehn Radfahrerinnen und Radfahrer an, ihre Alltagsziele mit dem Fahrrad zügig und direkt erreichen zu können. Immerhin sechs von zehn gaben an, dass sich die Bedingungen zum Radfahren in ihrem Wohnort verbessert haben.

Niederösterreich investiert jährlich mehrere Millionen Euro, um die Gemeinden beim Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur zu unterstützen. Konkrete Zahlen dazu finden sich im neuen „Masterplan Radfahren 2015-2025", indem auch die Ziele verankert wurden. Finanziert werden innerörtliche Radwege, der Ausbau des Radwegenetzes zwischen den Gemeinden und der Bau von Radbrücken.

Beim so genannten „RADLgrundnetz" werden jene Räume gemeindeübergreifend erschlossen, in denen die Nutzung des Fahrrades für alltägliche Strecken besonders gut und sicher möglich ist. Ballungsräume sind ein gutes Beispiel dafür, weil das Fahrrad dort als Zubringer zum öffentlichen Verkehr genutzt werden kann. Derzeit stehen die drei „RADLgrundnetze" in den Regionen Marchfeld, Schwechat und St. Pölten vor dem Abschluss. Entlang der Zentren und Achsen finden Radfahrerinnen und Radfahrer mit dem Projekt „nextbike" außerdem das größte europäische Fahrradverleihsystem im ländlichen Raum vor. 

 

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