Gemeinden investieren pro Kopf 311 Euro im Jahr

Di, 14.07.2015 - 20:07

Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka und der Präsident Gemeindevertreterverbandes der Volkspartei NÖ, Alfred Riedl, informierten die Verlängerung der Finanzsonderaktion des Landes Niederösterreich für die Gemeinden.

"Im Amt der NÖ Landesregierung sind im ersten Halbjahr über 60 Anträge eingelangt, die mustergültig aufbereitet wurden", informierte Sobotka. Es gehe dabei um den Breitbandausbau, den Straßen- und Wegebau, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie den Gesundheits- und Bildungsbereich. Mit ihren Projekten hätten die Gemeinden ein Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro ausgelöst, so der Landeshauptmann-Stellvertreter. Und weiter: "Auf drei Jahre wird ein Zinsenzuschuss in der Höhe von drei Prozent gewährleistet.“

Die Gemeinden seien sehr erfolgreich, was die effiziente Mittelanwendung anlange. "Niederösterreichische Gemeinden investieren pro Kopf 311 Euro im Jahr", sagte Sobotka. Schwerpunkte seien dabei Investitionen in die Infrastruktur und in Vereine, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und das gesellschaftliche Zusammenleben zu verbessern, so der Landeshauptmann-Stellvertreter. "Insgesamt investieren die Gemeinden in Niederösterreich im Jahr rund 500 Millionen Euro", betonte er.

"Wir sind auch die Nummer Eins, was die Effizienz und die Sparsamkeit betrifft", verwies Sobotka auf die geringen Personalkosten bei den NÖ Gemeinden im Vergleich zu allen anderen Gebietskörperschaften. "Unsere Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass das, was die Gemeinden leisten, hoch professionell und hoch effizient erbracht wird", so der Landeshauptmann-Stellvertreter. "Besonders die kleinen Gemeinden brauchen pro tausend Einwohner wesentlich weniger Mitarbeiter zur Erledigung ihrer Arbeit, weil eine Person für mehrere Bereiche zuständig ist", betonte Sobotka. Es gebe aber auch Angelegenheiten, die könne eine Gemeinde nicht alleine erledigen, erinnerte der Landeshauptmann-Stellvertreter an die Wasserversorgung und Wasserentsorgung sowie an die Bildungseinrichtungen. "Deshalb haben wir in Niederösterreich über 600 Verbände, die diese Aufgaben im Interesse der Gemeinden eigenverantwortlich und autonom erledigen", so Sobotka. Was die Verbandsstruktur betreffe, seien weitere Schritte beim Abgabenwesen und Gebührenwesen im Herbst geplant.

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