Bürgermeisterin Ulrike Böker nahm mit Projektverantwortlichen die Auszeichnung zur Ökostar Gemeinde 2015 von Landesrat Rudi Anschober (re.) entgegen. Foto: Dedl/Land OÖ

Essbare Landschaft in Ottensheim

Di, 30.06.2015 - 18:35

In Ottensheim eröffnete die erste „essbare Landschaft“ Österreichs. Was es in Deutschland schon mehrfach gibt, startete mit der „Kostbaren Landschaft Ottensheim“ auch hierzulande.

Seit 2014 wird am Projekt „Kostbare Landschaften Ottensheim“ gearbeitet. Entwickelt hat das Konzept Christoph Wiesmayr, ein Experte für „Urban Gardening". Präsentiert wurde das Projekt im Rahmen der Verleihung des "Ökostars" für den Sieg in der Bezirkswertung.

Das Projekt möchte im Besonderen die Menschen und ihre Grundbedürfnisse nach Kommunikation, guter Nahrung, Kreativität und gesunder Umwelt in den Fokus stellen. Die Bevölkerung wurde von Anfang an in die Planung eingebunden. Gemeinsam wurden letzten Herbst ein Lehmofen gebaut sowie 16 Beerensträucher gepflanzt, das erste sichtbare Zeichen der essbaren Landschaften Ottensheims.

Das „Steinzimmer“

Das Hochwasser 2013 verursachte in Ottensheim viele Schäden, unter anderem auch fast einen Dammbruch am Hochwasserdamm. Die von der Dammsanierung übrig gebliebenen Granitsteine wurden verwendet, um eines der vom Hochwasser zerstörten „Grünen Zimmer“ wieder in etwas neuer Form zu errichten. Eine Sitzfläche mit Aussicht zum Donauufer wurde heuer im Sommer errichtet und lädt zum Verweilen ein.

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