Univ.-Prof. Friedrich Zibuschka vom Amt der NÖ Landesregierung, Obmann René Lobner vom Regionalverband Europaregion Weinviertel, Landesrätin Petra Bohuslav, Obmann Herbert Wandl vom Regionalverband noe-mitte, Geschäftsführer Walter Kirchler von der NÖ.Regional.GmbH und Obfrau Maria Forstner von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung. Foto: NÖ Landespressedienst/Filzwieser

Ziele der Hauptregionen definiert

Do, 25.06.2015 - 12:22

Bei der Gesellschafterversammlung der NÖ.Regional.GmbH wurden die Beschlüsse der Hauptregionsstrategien durch die Vorsitzende, Landesrätin Petra Bohuslav, und die Eigentümer bestätigt und als Arbeitspakete an Geschäftsführer Walter Kirchler übergeben. Damit wurden die Weichen für die strategische Ausrichtung der Hauptregionen gestellt und die jeweiligen Ziele der nächsten zehn Jahre definiert.

Niederösterreich wird in fünf Aktionsräume der regionalen Entwicklungsverbände oder in sogenannte Hauptregionen unterteilt:

  • das Industrieviertel,
  • das Mostviertel,
  • NÖ-Mitte,
  • das Waldviertel und das
  • Weinviertel.

Jedes dieser Gebiete weist eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf, ist aber gleichzeitig auch durch eine hohe Heterogenität in verschiedenen Aspekten gekennzeichnet. Umso anspruchsvoller ist das Unterfangen, die große gemeinsame Stoßrichtung herauszufiltern.

Die Hauptregionsversammlungen, die in den letzten Wochen abgehalten wurde, stellten den Abschluss des knapp einjährigen Diskussionsprozesses zur jeweiligen Hauptregionsstrategie dar, bei der die Interessen der Gemeinden, der Vereine und der Freiwilligenverbände mit den Vorgaben des Landes abgestimmt wurden. Das Ergebnis sind tragfähige, zielgruppenorientierte Handlungsprogramme, die von einer breiten Basis unterstützt werden.

Landesrätin Bohuslav: „Wir können heute von einem Meilenstein der erst seit einem halben Jahr tätigen NÖ.Regional.GmbH sprechen. Nach der Abstimmung und den Beschlüssen ist es nun Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Gemeinden bei der Umsetzung der festgelegten Ziele partnerschaftlich zu unterstützen. Ich bin zuversichtlich, dass es bald erste sichtbare Ergebnisse geben wird.“

Die einzelnen Hauptregionsstrategien bauen auf dem Landesentwicklungskonzept (WIN-Strategie) und den Strategien für die fünf Hauptregionen aus den Jahren 2004/2005 auf und wurden nach einer Evaluierung im Jahr 2013 weiterentwickelt. Die Gliederung erfolgt in die vier großen Aktionsfelder regionale Wertschöpfung, Umweltsysteme, Daseinsvorsorge und Kooperationen. Die NÖ.Regional.GmbH verfügt als Schnittstelle Zugang zu allen politischen Ebenen und übt eine Art Wächterfunktion aus, um die strategiekonforme Umsetzung der Ziele zu gewährleisten. Ziele in Bezug auf Regionalentwicklung finden sich in allen Aktionsfeldern, jedoch vorrangig im Bereich der Daseinsvorsorge, wieder. Gemeinsam ergeben die nun bestätigten Hauptregionsstrategien die flächendeckende Grundlage für die Arbeits- und Förderprogramme in allen fünf Hauptregionen. Neben der großen gemeinsamen Stoßrichtung enthalten die Arbeitspakete genügend Flexibilität, um auf unvorhergesehene Tendenzen zu reagieren.

Geschäftsführer Walter Kirchler: „Uns ist es wichtig, die Aktivitäten aller regionalen Akteure mit unseren eigenen abzustimmen, um Doppelgleisigkeiten und Umwege zu vermeiden. Die bereits etablierten Regions-Jour Fixes werden daher etwa halbjährlich fortgeführt. Und auch der neu gegründete Fachbeirat wird zur Effizienz der Abläufe beitragen.“

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