Bürgermeister Kurt Fischer (Lustenau), Umweltgemeinderätin Christine Bösch-Vetter, Gemeindevorsteher Hansjörg Bühel (Balzers/Liechtenstein) und Landesrat Johannes Rauch
Foto: VLK/D. Mathis

Mehr „Begleitgrün“ an Gemeindestraßen

15. Juni 2016
Mehr naturnahe Blühflächen für Wildbienen im Siedlungsraum – so lautet das Ziel des Projekts „natürlich bunt & artenreich“. 18 Vorarlberger und sechs Liechtensteiner Gemeinden arbeiten im Rahmen dieses Projekts zusammen.





Heimische Wildpflanzen sind widerstandsfähiger als Zierpflanzen und samen sich jedes Jahr wieder von selbst aus. „Das erspart den Gemeinden viel Geld und auch Arbeit“, erläutert der Bürgermeister von Lustenau, Kurt Fischer, der von einem „Low-budget-Projekt“ spricht.

Gemeindemitarbeiter tauschen sich aus



Im Vorläuferprojekt konnten allein in Vorarlberg im Zeitraum von 2013 bis 2015 über 25.000 m² naturnahe Blühflächen für Wildbienen im Siedlungsraum geschaffen werden. Im Interreg-Projekt „natürlich bunt & artenreich“ tauschen sich Mitarbeitende von Gemeinden untereinander aus und sammeln praktische Erfahrungen und vertiefendes ökologisches Wissen rund um die Anlage und Pflege naturnaher Grünflächen im öffentlichen Raum. Drei Jahre lang (2016 bis 2018) begleiten Expertinnen und Experten des Österreichischen Ökologie-Instituts, der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz und des Naturgarten e.V. die Gemeinden. Projektträger sind die Abteilung Umwelt- und Klimaschutz der Vorarlberger Landesregierung und die Regierung des Fürstentums Liechtenstein.



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