Wikimedia Commons/Obersteirer

Trofaiach packt’s an!

16. Juni 2015
Von 1. bis 3. Juli versucht man in Trofaiach Wege zu finden, das Stadtzentrum neu zu beleben.





So wurde ein neuer Hauptplatz errichtet, der Roßmarkt bekommt demnächst eine neue Gestaltung und seit Jahresbeginn ist eigens ein Projektleiter für die Innenstadtentwicklung im Rathaus eingesetzt.



Außerdem hat das Land Steiermark speziell für die Stadtgemeinde eine sogenannte siedlungsmorphologische Analyse erstellen lassen. Günter Koberg, zuständiger Leiter für Baukultur in der Abteilung Hochbau und Verkehr der steiermärkischen Landesregierung erklärt: „Diese Studie zeigt detailgenau auf, wie das heutige Gesicht Trofaiachs über die abwechslungsreiche Geschichte geformt wurde. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen, können wir relevante Schlüsse für die weitere Siedlungs- und Zentrumsentwicklung ziehen. So wie ich Trofaiach jetzt ganz anders lesen kann, lernt vielleicht auch die Bevölkerung durch diese umfassende Auseinandersetzung ihr Trofaiach anders zu sehen.“



Eine zentrale Frage ist aber noch offen: Wie küsst Trofaiach seine Innenstadt aus dem Dornröschenschlaf wach, sodass sie wieder zu einem einladenden, lebendigen und gern besuchten Stadtraum wird?



Ideenschmiede



Die stillgelegte Simonmühle am Roßmarkt wird Anfang Juli für drei Tage zur Ideenschmiede umfunktioniert. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mit den Verantwortlichen der Stadtgemeinde und dem Team des Architektur-Unternehmens nonconform das heiße Eisen anzupacken.


  • Was will die Bevölkerung künftig in ihrer Innenstadt machen?

  • Was kann der eigene Beitrag für die Verbesserung der Situation sein?

  • Was macht die Stadt heute aus und wohin will sie sich in Zukunft entwickeln?



Aus Vorschlägen, Bedürfnissen, Ideen und Visionen soll ein starkes Konzept für die gemeinsame Zukunft in Trofaiach erarbeitet werden. „Mit der Schaffung der Rolle eines Innenstadt-Projektleiters hat die Stadtgemeinde einen wichtigen Schritt gesetzt. So gibt es direkt in Trofaiach eine Person, die sich um die Weiterentwicklung der Strategie für den Stadtkern nach dem Ideenfindungs- und Beteiligungsprozess der Sache annimmt und sich kümmert“, betont Carina Sacher, Projektleiterin von nonconform.