LH-Stv. Josef Geisler will die Waldbewirtschaftung mit heimischen Fachkräften forcieren.
Foto: Land Tirol/Berger

Mehr Regionalität im Wald

12. Juni 2017
Zwei Drittel aller Aufträge im Forstbereich werden laut Auskunft der Wirtschaftskammer Tirol von den Gemeinden vergeben. Aufgrund der meist geringen Auftragssummen werden die Arbeiten vielfach direkt vergeben oder eingeschränkt ausgeschrieben. Eine zentrale Rolle kommt dabei den Gemeindewaldaufsehern zu. Deren Ausbildung wurde reformiert und Anfang des Jahres ausgebaut.





„Ein bewirtschafteter, intakter Wald ist die beste Vorsorge gegen Naturgefahren und den Klimawandel. Hier gilt es im landeskulturellen Interesse alles zu tun, um die Waldbewirtschaftung anzukurbeln – vorzugweise mit heimischen Fachkräften“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler. Dabei setzt er zum einen auf eine breite forstfachliche Ausbildung sowie auf Bewusstseinsbildung bei den Gemeinden.



Seit 2012 geht der Holzeinschlag in Tirol trotz stabiler Holzpreise zurück. Im vergangenen Jahr wurde 70 Prozent der nachhaltig nutzbaren Holzmenge aus dem Wald genommen.