Einbahnstraße, Besonders markierte Spur für Radfahrer in Gegenrichtung

Impulse für Radinfrastruktur

29. März 2016
Die Landesregierung hat ein neues Radkonzept zur Steigerung und Attraktivierung des Radverkehrs im Land beschlossen. Mit attraktiven Förderrichtlinien werden Gemeinden, Gemeindeverbände und Tourismusverbände bei der Planung, Errichtung und Instandhaltung von Radwegen unterstützt.





Das Tiroler Radkonzept ist aber auch ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung der Energieziele des Landes „Tirol 2050 energieautonom“. Innerhalb einer Generation soll das Verkehrssystem auf umweltfreundliche und emissionsfreie Mobilität umgestellt werden. Dem Rad kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Jede zweite Autofahrt in Tirol ist kürzer als fünf Kilometer und daher ist das Potenzial für das Rad als alternatives Verkehrsmittel sehr groß. Besonderes Augenmerk wird im Tiroler Radkonzept dem Alltags- und Freizeitradverkehr gewidmet. Dafür wurden Wunschlinien auf Basis der Potentiale ermittelt und für Radinfrastruktur verschiedene Kategorien und Qualitätsmerkmale definiert.



Mit bis zu 60 Prozent der Kosten für die Planung, Errichtung und Instandhaltung von regionalen und überregionalen Radwegen sowie touristischen Radwegverbindungen unterstützt das Land Tirol Gemeinden, Gemeindeverbände und Tourismusverbände. Neben baulichen Infrastrukturmaßnahmen oder einheitlichen Beschilderungsmaßnahmen sind auch Verbesserungen bei der Anbindung des Radverkehrs an den öffentlichen Verkehr und die verstärkte Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern in den Öffis geplant. Ausgebaut werden soll auch das Tiroler Leihradnetz.