Blick vom Nebelstein auf das Waldviertel
Foto: Shutterstock/Matt Ledwinka

Die Kraft des Waldes für die Region

27. Februar 2017
Die kürzlich von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter und der Kooperationsplattform Forst Holz Papier gestarteten Initiative „Holz verwenden ist gut für das Klima – wir machen unseren Wald klimafit!“ enthält eine Reihe von Maßnahmen, bei denen es darum geht, den Klimaschutz mit der wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raums zu verbinden. Dabei soll das Waldviertel eine Modellregion für ganz Österreich werden.


Leitmotiv für das Waldviertel



Gerade für Regionen erweist sich der Wald immer mehr als absolutes Zukunftsthema. „Auch für das Waldviertel soll der Wald zum ,Leitmotiv‘ werden, von dem die Wirtschaft genauso profitiert wie die Kultur, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen und der Tourismus. Wir heißen nicht nur Waldviertel, sondern die Region ist auch durch den Rohstoff Holz und die weiter verarbeitende Industrie und vor allem durch die vielen innovativen Tischler und holzverarbeitenden Gewerbebetriebe gewachsen“, bringt Christof Kastner, Obmann des Wirtschaftsforum Waldviertel, die wichtige Rolle der Forst- und Holzwirtschaft für die Region auf den Punkt.



In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe des Wirtschaftsforums Waldviertel wurde die enorme Themenvielfalt des Waldes diskutiert und Möglichkeiten identifiziert. Jetzt sollen gemeinsam mit den Unternehmern konkrete Ideen generiert und in Projekten realisiert werden. So ist etwa geplant, die – mittlerweile auch wissenschaftlich anerkannte Gesundheitswirkung des Waldes – gezielt im Gesundheitstourismus einzusetzen oder die zahlreichen forstkulturellen Güter und forstwirtschaftlichen Versuchsflächen touristisch zu vermarkten. Sowohl Klein- und Einzelunternehmen, wie auch Großbetriebe sollen vom gemeinsamen Thema Wald profitieren. Dabei wird auch das Schul- und Bildungswesen eine wichtige Rolle spielen. So gibt es etwa die Idee, auch im Waldviertel Neue Mittelschulen mit dem Schwerpunkt Holz entstehen zu lassen.