Johannes Michael Blätterbinder (Energie AG Oberösterreich Personalmanagement GmbH), Landtagsabgeordnete Elisabeth Manhal, WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer, Familienministerin Sophie Karmasin, Bürgermeister Erich Traxler Windhaag bei Freistadt), Lothar Wenzl (trainconsulting)
Foto: BMFJ/Krügl

Auch kleine Maßnahmen können Positives bewirken

9. Dezember 2015
Beim Forum Familienfreundlichkeit in Linz trafen einander rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Es zeigte sich, dass Familienfreundlichkeit ein entscheidender Wirtschafts-, Standort- und Lebensfaktor der Zukunft ist.


Familienfreundlichkeit zum Anfassen



Den besonderen Spirit des Forum Familienfreundlichkeit machte aus, dass Unternehmerinnen und Unternehmer selbst zu Wort kamen und mit ihren Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen für Inspiration sorgten. Mit dem Experten Lothar Wenzl von trainconsulting gab ein erfahrener Manager und Berater tiefe Einblicke, wie erfolgreiche Betriebe wirkungsvolle Rahmenbedingungen schaffen können, in denen Menschen Arbeit mit Sinn und Freude finden.

Spannender Blick in die Praxis



Viele der skizzierten Ansätze konnten auch prompt bei den Best-Practice-Unternehmen im darauf folgenden „Reality-Check“ beobachtet werden.



Vertreter von Unternehmen stellten verschiedene Zugänge zum Thema Familienfreundlichkeit sowie Initiativen und Projekte vor, die für eine bessere Vereinbarkeit sorgen und in der Praxis einfach umzusetzen sind. Schnell wurde klar: Es muss nicht immer der große Wurf sein. Denn mit einer familienfreundlichen Grundeinstellung können auch kleine Maßnahmen bereits viel Positives bewirken.

Talk-Runde: Alles spricht für Familienfreundlichkeit



Bei einer Podiumsdiskussion betonte Erich Traxler, Bürgermeister der Marktgemeinde Windhaag bei Freistadt die Wichtigkeit attraktiver Angebote: „Für mich ist es wichtig, dass sich die Menschen in der Gemeinde wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass es ausreichende Angebote im Bereich der Kinderbetreuung oder auch bei der Altenpflege gibt. Heutige Eltern sind wesentlich aufgeschlossener und teilen aktiv mit, was sie sich von ihren Arbeitgebern und auch von der Politik erwarten. Als kleine Gemeinde kämpfen wir mit Abwanderung, weshalb es umso wichtiger ist, im öffentlichen Bereich ausreichend Anreize und Angebote zu schaffen, damit die Menschen, die am Land leben wollen, es auch können.“