Hochasser in Linz
Häufiger werdende Hochwasser-Ereignisse machen vielen österreichischen Gemeinden zu schaffen.
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Gemeinde ruft „Klimanotstand“ aus

14. Juni 2019
Aufgrund häufiger werdenden Starkregen- und Hochwasser-Ereignisse hat die weststeirische Gemeinde Michaelerberg-Pruggern als erste Gemeinde Österreichs den „Klimanotstand“ ausgerufen. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Maßnahme aus.

Die Initiative ging vom Hotelier Ernst Schrempf aus, der sich seit Jahren für den Klimaschutz stark macht, berichtet die „Kleine Zeitung“.

Der Beschluss hat keine rechtliche Bindung. „Es ist ein symbolischer Akt, mit dem wir ein Zeichen setzen wollen“, sagte Bürgermeister Hannes Huber, der hofft, dass andere Gemeinden die Initiative zum Vorbild nehmen. "Es wird sicher einige geben, die sagen: Schau, die ,Gaungerl-Gemeinde' hat sich getraut, das machen wir auch. Vielleicht bringen wir durch die Maßnahme ja wirklich noch mehr dazu, es ebenfalls zu tun und können dann in der hohen Politik etwas bewegen."