Der Leiter eines Pensionistenheims hatte die Wahlkarten im Auftrag von Heimbewohnern ausgefüllt. Foto: Bilderbox.com

Doch keine Wahlfälschung in Friesach

16. Oktober 2015
In Friesach erhielt ein ÖVP-Kandidat in einem Pensionistenheim 36 Vorzugsstimmen. Die Stimmzettel waren alle mit der gleichen Handschrift ausgefüllt. Nach einem Einspruch der FPÖ ermittelte nun die Staatsanwaltschaft.





Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft, hält fest, dass die Vorgangsweise zwar bedenklich gewesen war, der strafrechtliche Tatbestand der Wahlfälschung sei aber nicht gegeben. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Heimleiter nur das auf den Wahlzettel geschrieben hatte, was die Leute wollten.

Auf das Wahlergebnis hatten die Vorzugsstimmen keinen Einfluss.