Impfpass und der Touerismus
Reisestopp ohne Impfpass?

Der grüne Impfpass in Österreich und in der EU zur Bekämpfung von Corona

Durch die Corona-Pandemie ist ein weiteres geflügeltes Wort kürzlich in aller Munde. Die Rede ist natürlich von dem "grünen Impfpass". Dieses neue Dokument soll die Reisefreiheit innerhalb der EU wieder ermöglichen und so den Bürgern der Europäischen Union ein Stück der alten Freiheit zurück geben. Doch bei den Details zum grünen Impfpass gibt es noch zahlreiche Unklarheiten.

Wir betrachten in diesem Beitrag die Entwicklung des grünen Impfpasses in Europa, sprich in der EU und in Österreich. Auf beiden Schauplätzen wird nämlich an der Umsetzung des entsprechenden Dokuments gearbeitet.

Der Grüne Impfpass gegen CoVid-19 in Österreich

Etwas konkreter wurde es mit dem grünen Pass in Österreich Mitte März. Damals kündigte der mittlerweile zurückgetretene Gesundheitsminister Anschober die zwei Schritte hin zum Impfpass an. 

Bis Mitte April sollten laut diesem Stufen-Plan alle Getesteten Personen einen entsprechenden Pass vorlegen. Mittlerweile ist Mitte April 2021 verstrichen und es werden weiterhin einfach nur Tests bei entsprechenden Kontrollen, zum Beispiel bei der Ausreise aus einem Risikogebiet, vorgelegt. Ein Pass, mit einem entsprechenden QR-Code, der immer wieder mit den neuesten Testergebnissen ausgestattet wird, liegt nicht vor. Der QR-Code wird eher nur am Smartphone vorgezeigt.

In einem zweiten Schritt sollen dann Corona-Genese und Corona-Geimpfte mit dem "Grünen Impfpass" ihren Corona-Status belegen bzw. vorzeigen können. Da sich die verschiedenen Bundesländer in Österreich in unterschiedlichen Corona-Situationen befinden, würde auch solch ein österreich-interner Impfpass durchaus Sinn ergeben. Wenn dieser österreichische Impfpass auch im EU-Ausland akzeptiert wird, dann wäre dies natürlich umso besser. Dabei hat jedoch die EU-Kommission in jedem Fall ein Mitspracherecht.

Der Grüne Impfpass innerhalb der Europäischen Union

Zu diesem Thema hat sich gerade kürzlich die Tourismusministerin Köstinger zu Wort gemeldet. Vor allem die Tourismusländer in der EU sollten hier stark darauf drängen, dass der Impfpass ab dem 1. Juni 2021 zur Verfügung steht, damit der Sommertourismus wieder angekurbelt werden kann. Eine ganze Reihe von Ländern wünscht sich in dieser Frage ein rasches Vorankommen:

  • Deutschland
  • Frankreich
  • Italien
  • Spanien
  • Griechenland
  • Kroatien
  • Portugal
  • Bulgarien
  • Malta
  • Zypern
  • Slowakei 
  • Dänemark
  • und Österreich