Ampel für das Coronavirus
Die Ampel soll die Corona-Maßnahmen regeln

Das sollten Sie zum Corona-Ampelsystem wissen

Österreich wird wieder vom Corona-Thema beherrscht und dabei lässt sich das viel-beschworene Ampelthema nicht vermeiden. Doch noch ist die Ampel nicht da. Es sickern jedoch zunehmend Informationen darüber durch, was die einzelnen Ampelstufen bedeuten sollen und welche Maßnahmen genau an sie gebunden sind. Gerade im Schulsystem besteht nun Klarheit, was die Ampel bedeuten soll. So sind zumindest einige Unklarheiten bezüglich der Corona-Ampel beseitigt.

Erfahren Sie hier mehr zur europäischen Corona-Ampel.

Lesen Sie hier die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Ampel seit dem 12. Oktober 2020

Corona-Ampel Update am 12. Oktober 2020: Noch keine Rot-Schaltung auf österreichischer Corona-Ampel - Welche Bezirke sind noch grün auf der Corona-Ampel?

Entgegen zahlreicher Gerüchte letzten Donnerstag wurde doch kein Bezirk in Österreich rot eingefärbt. Aber es gibt mittlerweile so viele Gelb- und Orange-Schaltungen, dass es leichter ist, die Bezirke aufzuzählen, die noch grün sind:

  • Horn (Niederösterreich)
  • Waidhofen an der Ybbs Stadt (Niederösterreich)
  • Perg (Oberösterreich)
  • Eferding (Oberösterreich)
  • Steyr-Land (Oberösterreich)
  • Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich)
  • Jennersdorf (Burgenland)
  • Hartberg-Fürstenfeld (Steiermark)
  • Weiz (Steiermark)
  • Südoststeiermark (Steiermark)
  • Leibnitz (Steiermark)
  • Deutschlandsberg (Steiermark)
  • Leoben (Steiermark)
  • Murtal (Steiermark)
  • Murau (Steiermark)
  • Wolfsberg (Kärnten)
  • Sankt Veit an der Glan (Kärnten)
  • Klagenfurt Stadt (Kärnten)
  • Klagenfurt Land (Kärnten)
  • Feldkirchen (Kärnten)
  • Spittal an der Drau (Kärnten)
  • Tamsweg (Salzburg)
  • Zell am See (Salzburg)
  • Osttirol
  • Reutte (Tirol)

Corona-Ampel Update am 08. Oktober 2020: Erste Bezirke stehen vor Rotschaltung

Derzeit machen Gerüchte in Österreich die Runde, dass die Corona-Ampel in manchen Bezirken heute am Donnerstag auf Rot umgeschaltet werden soll. Wir wollen hier die offizielle Aussage der Ampel-Kommission abwarten Verweisen aber inzwischen auf diesen Beitrag zu dem Thema Corona-Ampel im Allgemeinen.


Corona-Ampel Update am 05. Oktober 2020: Mehr Orange aber auch mehr Grün

Mit dem letzten Ampel-Update wurde weitere 6 Bezirke in Österreich auf Orange umgestellt:

  • Hermagor in Kärnten
  • Neusiedl am See im Burgenland
  • St. Pölten-Stadt
  • Mistelbach
  • Scheibbs in Niederösterreich
  • Hallein in Salzburg

Zwei Bezirke konnten sich aber auch die Farbe Grün verdienen:

Eferding in Oberösterreich und Deutschlandsberg


Corona-Ampel Update am 25. September 2020: Die Corona-Gefahr steigt in Österreich

Die neue Ampelschaltung in dieser Woche sieht weitere 10 österreichische Bezirke als Orange:

  • Krems Stadt
  • Wiener Neustadt Stadt
  • Gänserndorf
  • Korneuburg
  • Krems Land
  • Gmünd
  • Melk
  • Waidhofen an der Thaya
  • Landeck
  • Schwaz

Das einzig Positive ist vielleicht, dass noch kein Bezirk als Rot eingestuft ist.


Corona-Ampel Update am 18. September 2020: Die Ampel zeigt immer mehr Gefahrenzonen

Am Donnerstagabend tagte erneut die Ampel-Kommission und erkannte mittlerweile in jedem Bundesland einen Gefahrenherd, der zumindest die Farbe Gelb rechtfertigt. Orange sind mittlerweile schon alle folgenden Bezirke (von West nach Ost):

  • Dornbirn
  • Bezirk Bludenz
  • Innsbruck Stadt
  • Kufstein
  • Zwettl
  • Bezirk Neunkirchen
  • Bezirk Mödling
  • Wien

Die letzten rein grünen Bundesländer Salzburg, Kärnten und Burgenland haben seit Donnerstag-Abend nun ebenfalls gelbe Zonen. In Kärnten wurde der Bezirk Villach gelb. Im Bundesland Salzburg wurde Salzburg Stadt gelb eingefärbt und im Burgenland hat sich das Risiko in Eisenstadt Stadt und Eisenstadt Umgebung erhöht eingestuft.


Corona-Ampel Update am 15. September 2020: Sondersitzung Montags und buntes Österreich

Am Montag, 14. 9. 2020, tagte die Ampel-Kommission in einer Sondersitzung. Das Ergebnis waren zahlreiche Einfärbungen der österreichischen Landkarte in anderen Farben als grün. Nur wenige Wochen nach Einführung der Ampel sind erstmal die folgenden Bezirke orange eingefärbt worden.

Welche österreichischen Bezirke sind seit 15. September 2020 orange auf der Corona-Ampel?

  • Wien
  • Innsbruck-Stadt
  • Kufstein
  • Dornbirn
  • Bludenz
  • Mödling
  • Neunkirchen

Das wesentlichste Merkmal der Ampelfarbe Orange ist die fehlende Möglichkeit die Infektionsketten abzubilden bzw. zurückzuführen. 

Welche österreichischen Bezirke sind seit 15. September 2020 gelb auf der Corona-Ampel?

Darüber hinaus wurden viel mehr Bezirke gelb eingefärbt als dies noch in der letzten Woche der Fall war:

  • Ganz Oberösterreich mit der Ausnahme von Braunau, Ried und Schärding
  • Bregenz und Feldkirch in Vorarlberg
  • Innsbruck-Land, Landeck und Schwaz in Tirol
  • Graz, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg in der Steiermark
  • St. Pölten, Wiener Neustadt, Baden, Bruck, Gänserndorf, Korneuburg, Krems, Lilienfeld, Mistelbach und Zwettl in Niederösterreich.

Die Österreichkarte sieht nun bedrohlich bunter aus als letzte Woche.


Corona-Ampel Update am 11. September 2020: Die neuen Ampelfarben

Wien bleibt gelb und wird nicht orange gefärbt. Graz und der Bezirk Kufstein bleiben ebenso gelb. Linz wird wieder grün. Dafür färben sich bei der Corona-Ampel nun Innsbruck Stadt, Schwaz (Tirol), Korneuburg (NÖ) und Wiener Neustadt (NÖ) gelb.

Corona-Ampel Update am 7. September 2020: Die Corona Ampel ist nun aktiv!

Nun ist die Corona-Ampel aktiv und zahlreiche Fakten zum neuen Ampelsystem sind nun bekannt. Vier Einflussfaktoren bestimmen die Farbe der Ampel in einem Bezirk bzw. in einem Bundesland. Diese tatsächlichen Faktoren sind sehr ähnlich zu den unten aufgezeigten Corona-Faktoren:

  • Die Anzahl der Fälle in den letzten 7 Tagen (sogenannte 7-Tage-Inzidenz)
  • Der Anteil der Fälle deren Herkunft klar ist (Quellensuche)
  • Der Anteil der belegten Spitalsbetten (Ressourcen)
  • Anzahl der Tests in den letzten 7 Tagen

Aufgrund dieser Kriterien bestimmt eine Corona-Kommission aus 19 Mitgliedern die jeweilige Ampelfarbe für die einzelnen Gebiete.

Wer befindet sich in der Corona-Kommission und wie oft tagt sie?

Die 19 Mitglieder der Corona-Kommission setzen sich aus Vertretern der 9 Bundesländer, 5 nominierten Experten des Bundes und 5 Vertretern der Bundesregierung zusammen. Obwohl Experten aus anderen Ministerien hinzugezogen werden können, sind nur die oben genannten, 19 Mitglieder tatsächlich stimmberechtigt.

Die Expertenkommission setzt sich einmal pro Woche zusammen und entscheidet über die Ampelfarben in den Bezirken. Wenn eine Farbe einmal bestimmt ist, dann kann sich diese Farbe nicht früher als eine Woche später ändern.

Welche Bezirke sind in der ersten Corona-Ampelwoche nicht grün?

In der ersten Woche des Corona-Ampelbetriebs sind genau 4 Gebiete mit der Farbe gelb eingestuft worden: Wien, Linz, Graz und der Bezirk Kufstein in Tirol.

Welche Kritik wird zur Corona-Ampel laut?

In der ersten Woche des Betriebes scheint manchen Lokalpolitikern die Verteilung der Farben nicht ganz schlüssig zu sein. Dabei wird vor allem die Zahl der Infizierten als Argument herangezogen. Die Farbe der Corona-Ampel wird jedoch auch durch andere Einflussfaktoren bestimmt.

Welche Maßnahmen sind mit einer bestimmten Ampelfarbe verbunden?

Alle Maßnahmen, die aus den einzelnen Ampelfarben resultieren, können hier genau nachgelesen werden: Corona-Ampelfarben-Bedeutung.

Welche anderen Länder haben eine Corona-Ampel?

Zwei weitere Beispiele für Corona-Ampeln wären Tschechien und Deutschland. Dort wird aber ein vereinfachtes System zur Bestimmung der Ampelfarben eingesetzt.


Corona-Ampel Update am 20. August 2020: Noch mehr Detailinformationen zur Corona-Ampel ab September 2020

Lesen Sie hier die aktuellsten Infos inklusive Grafiken.

Corona-Ampel Update am 19. August 2020: Was bedeutet das Corona-Ampelsystem für den Schulbetrieb bzw. Kindergarten?

Im August wurde bekannt gegeben, dass das kommende Ampelsystem große Auswirkungen auf den Schulbetrieb im Jahr 2020/21 haben wird. Damit wird schon jetzt ein weiterer sinnvoller Einsatz des geplanten Systems öffentlich. Zudem erfahren wir einige Einzelheiten aus dem Testbetrieb des Corona-Ampelsystems, welches sich eigentlich noch im Testlauf befindet und erst ab September 2020 zum ordentlichen Einsatz kommen soll. Dies passt aber ideal zum kommenden Schulbeginn in Österreich. Österreich scheint mit diesen Regelungen erneut eine Vorreiterrolle in dieser neuen Corona-Welt einzunehmen. Im Vergleich dazu sind im Corona-Problemland USA noch viele Unklarheiten zum Schulstart vorhanden, obwohl dort das föderale System gar nicht so unterschiedlich zur Alpenrepublik ist. Vielleicht nehmen sich bald viele andere Staaten ein Beispiel am österreichischen Corona-Ampelsystem. Die Einstufung in eine der vier Ampelfarben (Rot, Orange, Gelb und Grün) erfolgt gemäß folgender Faktoren:

  • Infektionszahlen der letzten sieben Tage
  • Spitalskapazitäten
  • Anteil positiver Tests
  • Aufklärungsquote der Herkunft der Infektionen

Was bedeuten die einzelnen Corona-Ampel-Farben genau?

  • Grün -> Keine Gefahr, kaum Infektionen
  • Gelb -> Infektionen lassen sich klaren Clustern zuordnen und die Lage ist stabil
  • Orange -> Hohes Risiko, es lassen sich nicht mehr alle Infektionen klar den Clustern zuordnen und die Infektionszahlen steigen
  • Rot -> Infektionen steigen stark an, über die Hälfte der Infektionen lässt sich nicht mehr Clustern zuordnen und die Spitäler stoßen an ihre Belastungsgrenzen

Welche potentiellen Auswirkungen hat das Corona-Ampelsystem auf den Schulbetrieb?

Die Ampelfarben können zu bestimmten Maßnahmen im Schulbetrieb führen. Wir wollen hier diese Maßnahmen, gemäß den Corona-Farben, präsentieren:

Grün -> Es werden nur die Möglichkeiten der digitalen Erreichbarkeit gepflegt und dafür sinnvolle Maßnahmen ins Freie verlegen.

Gelb -> Eltern und andere betreuende Personen müssen im Eingangsbereich einen MNS tragen, Sportangebote sollen im Freien stattfinden, Konzepte für Lüftung und Reinigung müssen greifen und dafür sinnvolle Maßnahmen ins Freie verlegen.

Orange -> Eltern und andere betreuende Personen müssen im Eingangsbereich einen MNS tragen und die Abholung von der Schule muss genau geregelt sein, Personal muss fixen Gruppen zugeteilt werden, Gruppen dürfen nicht durchgemischt werden, Sport darf nur im Freien nachgegangen werden und Externe sollten möglichst vom Schulbertieb ausgeschlossen werden.

Rot -> Eltern und andere betreuende Personen müssen im Eingangsbereich einen MNS tragen, Personal muss fixen Gruppen zugeteilt werden, Gruppen dürfen nicht durchgemischt werden und das verpflichtende Kindergartenjahr kann ausgesetzt werden.

Hier erhalten Sie weitere Informationen von der Regierung.


Corona-Ampel Update am 6. August 2020

Der interne Testbetrieb der Corona-Ampel soll noch diese Woche anlaufen. Gesundheitsminister Anschober wird noch zeitnah bei einer Pressekonferenz darüber informieren.


Auch bei der großen Pressekonferenz am Dienstag, den 21. Juli 2020, wurde neben der Wiedereinführung der Maskenpflicht die Corona-Ampel als eine der großen drei Punkte genannt. Die ersten Testläufe sollen bereits im August 2020 statt finden. Grund genug, die CoVid-19-Ampel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Hinweis: Dieser Beitrag beschäftigt sich nur mit der sehr wahrscheinlichen Anwendung der Ampel. Endgültige Entscheidungen stehen zum Zeitpunkt dieses Artikels noch aus. Neue Entwicklungen werden hier jedoch eingefügt.

Wie ergeben sich die Farben der Corona-Ampel?

Insgesamt werden 4 Stufen auf der Corona-Ampel unterschieden:

  • Grün
  • Gelb
  • Orange
  • Rot

Das Ampelsystem nimmt immer die vergangen 14 Tage in den Blick. Sofern keine neuen Infektionen in einem österreichischen Bezirk in den vergangenen 14 Tagen gemeldet wurden, schaltet die Ampel auf grün. Nach diesem angedachten System gibt die Ampel also nicht wirklich Auskunft über den Stand der Infektionen, sondern nur über die Entwicklung der Ausbreitung. 

Beispiel: Wenn es in einem Bezirk vor 3 Wochen einen Anatieg von 0 auf 50 Infektionen in einer Gruppe von 10.000 Personen gab, dann war dieser Bezirk rot. Sollte der Stand von 50 Infektionen jedoch über zwei Wochen stabil auf 50 bleiben, schaltet die Ampel wieder auf Grün.

Viele Argumente stehen natürlich für dieses System, aber mittel- bis langfristig (je nachdem wie lange uns Corona begleitet) könnte dadurch eine Praxis entstehen, dass Gesundheitsbehörden die Corona-Fälle nicht in ihrem Bezirk melden wollen und sie gewissermaßen "abschieben" wenn dies möglich ist. So könnte die Fragestellung "in welchem Krankenhaus wurde Corona diagnostiziert?".eine gewisse Bedeutung erlangen.

Wie genau die Abstufung für die Farbskala eingeführt wird, ist noch offen. Ein mögliches Beispiel könnte folgendermaßen aussehen (die Angaben beziehen sich auf Infektionen pro 10.000 Einwohner, damit auch größere Städte in der entsprechend richtigen Relation abgebildet sind):

  • 0 neue Corona-Fälle in den letzten 2 Wochen -> Grün
  • 1 bis 5 neue Corona-Fälle in den letzten 2 Wochen -> Gelb
  • 5 bis 10 neue Fälle in den letzten 2 Wochen -> Orange
  • über 10 Neuinfektionen in den letzten 2 Wochen -> Rot

Was zeigen die Farben der Corona-Ampel an?

Die Corona-Ampel soll eine Klassifizierung vereinfachen und so den regionalen Gesundheitsbehörden anzeigen, welche Maßnahmen zu treffen sind, um eine weitere Verschlimmerung der Situation einzudämmen. Die verschiedenen Methoden zur Pandemie-Eindämmung sind mittlerweile hinlänglich bekannt - hier nur einige Beispiele:

  • Maskenpflicht in verschiedenen offenen Räumen (Geschäfte, öffentliche Verkehrspflichten etc.)
  • Verbot von Veranstaltungen mit gewissen Besucherzahlen
  • Home Office für "nicht-vitale" Berufsgruppen

Welche Probleme existieren derzeit bei der Einführung der Corona-Ampel?

Das Hauptproblem bei der Einführung ist derzeit die Souveränität der Regionen. In manchen Bundesländern führt die Verbindlichkeit der Corona-Maßnahmen, welche durch die Ampel angezeigt werden, zu keinerlei Widerständen. In anderen Bundesländern möchte die Ampel mehr als ein Ratgeber oder als eine Empfehlung gesehen werden. Genau über diese Verbindlichkeit muss baldigst Einigkeit herrschen. Eine Einigung wird hoffentlich während der Testphase im August erzielt und dann kann die Corona-Ampel im September 2020 eingeführt werden. Diesen Zeitpunkt strebt Gesundheitsminister Anschober zumindest nach aktuellem Stand an.