Wie lange dauert Corona in Österreich
CoVid-19 hat Österreich im Griff - Aber wie lange noch?

Coronavirus - Wie lange noch? - News für Gemeinden

Niemand auf diesem Planeten kann klar die Frage beantworten: „Coronavirus - Wie lange hält die Krise und halten die Ausnahmesituationen noch an?" Trotzdem können aus Bundesländern, Bezirken und Gemeinden bereits einige positive News berichtet werden, welche eine Einschätzung über die Dauer der Ausnahmesituation geben oder teilweise schon einen Stopp der Corona-Situation anzeigen. Manchmal lautet nämlich die Antwort auf die Frage: „Coronavirus - Wie lang noch?“ - Nur mehr bis jetzt.

Update Juli 2020: Noch kein Ende in Sicht

Die Pandemie ist auf der Welt und in Österreich noch lange nicht vorbei. Erfahren Sie hier aktuelle Neuigkeiten zu Corona.

Update Juni 2020: Die Corona-Einschränkungen fallen rasant und werden immer weniger

Ab 1. Juli muss auch das Personal in der Gastronomie keine Maske mehr tragen!

Ab heute, 15. Juni 2020, fällt großteils die Maskenpflicht in Österreich!

Nur mehr in medizinischen Einrichtungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss ab heute MNS getragen werden. Freiwillig könne natürlich weiterhin Gesichtsmasken zum Einsatz kommen.

Was ist ab dem 29. Mai 2020 in Österreich trotz Corona wieder erlaubt?

  • Freibäder und Badeseen dürfen seit dem 29. Mai wieder öffnen. Um die Sicherheitsabstände einhalten zu können, sind nur geringere Besucherzahlen möglich. Wie sich das Badevergnügen in der Praxis entwickelt, wird sich wohl erst herausstellen, wenn der Besucheransturm größer wird. Am ersten Wochenende war der Andrang noch durchwachsen. Hier auch mehr Infos zu Baden während Corona.
  • Hotels dürfen wieder Gäste empfangen. Hier weitere Infos zu dem Thema Beherbergung während Corona.
  • Campingplätze dürfen seit dem 29. Mai wieder aufsperren. Hier mehr Infos zum Thema Camping während Corona in Österreich.
  • Fans eines gepflegten Saunabesuchs freuen sich ab dem 29. Mai ebenfalls. Die öffentlichen Saunen dürfen wieder aufsperren. Für Saunameister wird es jedoch zunächst noch langweilig, denn die Kunst des Aufgusses bleibt weiterhin untersagt. 
  • Fitnesscenter und Yogastudios dürfen seit dem 29. Mai 2020 ebenfalls wieder öffnen. Gegen Corona gelten Mindestabstände und es wird wohl viel Desinfektionsmittel verbraucht.
  • Casinos dürfen seit dem 29. Mai auch wieder besucht werden. Es muss nur ausreichend Abstand an den Spieltischen gewahrt bleiben. 
  • Der Prater und andere Freizeitparks sind seit dem 29. Mai ebenfalls wieder offen. Dichtes Schlange-Stehen ist dort aber auch untersagt.
  • Kinobesuche, Theaterbesuche, Konzerte oder Opern sind seit dem 29. Mai ebenfalls wieder möglich. Die Säle dürfen jedoch nur halbvoll bleiben. Hierzu kennt vielleicht jeder schon die Bilder. 
  • Hochzeiten und Begräbnisse sind ebenfalls seit dem 29. Mai 2020 wieder erlaubt. Die maximale Besucherzahl lautet 100.

Was ist ab dem 15. Juni 2020 in Österreich trotz Corona wieder erlaubt?

  • Die AUA Airline nimmt ab dem 15. Juni wieder ihren Flugbetrieb auf. 
  • Die Masken werden ab 15. Juni aus zahlreichen Lebensbereichen verschwinden. Davon ausgenommen sind nur öffentliche Transportmittel, Arzträume bzw. Krankenhäuser, Apotheken und Dienstleistungen mit sehr engem persönlichem Kontakt (zB Frisöre).
  • Die Sperrstunde in gastronomischen Betrieben wird von 23:00 Uhr auf 01:00 Uhr ausgeweitet.

Kärnten schnürt Unterstützungspaket für Tourismusverbände

Neben den Tourismusbetrieben sind auch die regionalen Tourismusorganisationen von den negativen Auswirkungen der Corona-Krise hart getroffen. Verschärfend kommt dazu, dass die Tourismusverbände als Körperschaften öffentlichen Rechts die COVID19-Kurzarbeit nicht in Anspruch nehmen konnten.

Durch das Unterstützungspaket für die regionalen Tourismusorganisationen leistet das Land Kärnten für ein Quartal – also jedenfalls für die Zeit der Betriebsschließungen - einen Zuschuss von 50 bis zu 75 Prozent zu den Lohnkosten. Die Förderung erfolgt abhängig vom Anteil der nächtigungsbezogenen Einnahmen am Gesamtbudget des Tourismusverbandes.

Deutschland öffnete Grenzen

Deutschland will seine Grenzen am Samstag, 16. Mai vorsichtig öffnen. Stichprobenartige Kontrollen soll es weiterhin geben. Ein vollständiges Ende der wegen der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an allen Grenzabschnitten ist aber erst für 15. Juni geplant. Auf diesen zweistufigen Öffnungsprozess haben sich Bundeskanzler Sebastian Kurz und die deutsche Regierungschefin Angela Merkel in einem Telefonat geeinigt.

Die Bundesregierung strebt ähnliche Grenzöffnungen mit der Schweiz, Liechtenstein und den osteuropäischen Nachbarn an. Bis Reisen in das südliche Nachbarland Italien oder nach Spanien wieder möglich sind, wird es laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger aber noch etwas länger dauern.

Land OÖ übernimmt Kosten für Fähigkeitsorientierte Aktivität

Auch für Menschen mit Beeinträchtigung ist die Corona-Krise eine große Herausforderung, rasche und unbürokratische Unterstützung daher das Gebot der Stunde.

Aufgrund der COVID-19 Schutzmaßnahmen war das Angebot der Fähigkeitsorientierten Aktivität in den vergangenen Wochen nur auf einen absoluten Notbetrieb reduziert. Das bedeutet, dass viele Menschen mit Beeinträchtigung die gewohnte Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen konnten und zu Hause von ihren Angehörigen betreut wurden. Dennoch wäre rechtlich betrachtet ein Kostenbeitrag seitens des Landes einzuheben. Diesen will das Land Oberösterreich nun erlassen.

Dazu ist eine Änderung der Oö. ChG-Beitragsverordnung notwendig. Kostenfaktor: 600.000 Euro für das Land OÖ, 400.000 Euro für die Gemeinden und Städte. Nachdem es im Begutachtungsverfahren zu Diskussionen über die Kostentragung gekommen ist, wurde nun entschieden, dass das Land Oberösterreich die Kostenbeteiligung der Städte und Gemeinden abdeckt.

Burgenland: Parteienverkehr ab 15. Mai uneingeschränkt

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist derzeit der Parteienverkehr in den Bezirkshauptmannschaften und im Amt der Burgenländischen Landesregierung in der Regel nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Ab 15. Mai 2020 wird es wieder einen uneingeschränkten Parteienverkehr geben.

Um einen geregelten Parteienverkehr zu ermöglichen und um Wartezeiten zu vermeiden, wird auch weiterhin um eine vorherige Terminvereinbarung ersucht.

Zu beachten sind beim Parteienverkehr in den Bezirkshauptmannschaften und im Amt Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wie Händedesinfektion, Fiebermessungen, die Einhaltung eines Sicherheitsabstandes sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Öffentlicher Verkehr nimmt wieder Fahrt auf

Rechtzeitig zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs wird der Öffentlichen Verkehr wieder in den Vollbetrieb hochgefahren. Bereits jetzt fahren Regionalbus- und Bahnverkehr im Regefall wieder im Normalfahrplan.

Unterstützung für Salzburger Familien

Die Corona-Stuation stellt viele Eltern auch vor finanzielle Schwierigkeiten. Das Land Salzburg bietet in vielen Bereichen Unterstützungen für Familien an, die in der Broschüre Geld für die Familienkassa zusammengefasst sind und mit zusätzlichen finanziellen Maßnahmen aufgrund der aktuellen Lage ergänzt wurde.

Unter dem Kapitel „Covid-19 Pandemie - Beihilfen, Förderungen & Finanzielle Erleichterungen“ finden Familien Unterstützungsangebote zu den Themen Erleichterungen bei Wohnbauförderung, Mietzuschuss und Wohnbeihilfe. Zusätzlich

Arzpraxen sind sicher

Seit Ende der Ausgangsbeschränkungen füllen sich zusehends wieder die Wartezimmer der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Es sei eine Herausforderung für alle Praxisbetreiber gewesen, schildert der Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte in Tirol, Momen Radi, den Ordinationsbetrieb so zu gestalten, dass keine Ansteckungsgefahr gegeben war. „Der Erfolg hat uns Recht gegeben, die Praxen der Tiroler Ärztinnen und Ärzte sind sicher!“, konstatiert Radi. Damit spricht er auch die Personengruppe an, die aus Vorsicht und Angst vor Ansteckung mit dem Arztbesuch noch zugewartet hat.

Weiterhin notwendig ist es, vor einem Besuch in einer Ordination anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Ebenso das pünktliche Erscheinen zu den Terminen, um Gruppenansammlungen in den Arztpraxen zu vermeiden. Auch das Tragen von Schutzmasken und Desinfizieren der Hände ist Pflicht, ebensodas Abstandhalten und eine korrekte "Niesetikette".

Lockerung der Einschränkungen für Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen

Nach dem schrittweisen Wiederhochfahren der Schulen werden nun auch die Beschränkungen in den Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen gelockert. Bisher war das Betreuungsangebot aufgrund von Verordnungen der Länder und den Vorgaben des Gesundheitsministeriums auf jene fokussiert, die beruflich unabkömmlich waren und/oder keine Möglichkeit für eine Betreuung zuhause hatten. Durch den Erfolg bei der Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus ist auch eine Lockerung der Betreuungsbeschränkungen möglich und notwendig.

Dennoch ergeht die Bitte an die Eltern, zu prüfen, ob eine Möglichkeit der Betreuung zuhause weiterhin gegeben ist.

Ab sofort wird die Bedarfsgruppe für die Betreuung der Kinder erweitert um:

  • Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr mit Sprachförderbedarf
  • Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr
  • Kinder im vorletzten Kindergartenjahr mit Sprachförderbedarf
  • Einzelkinder bzw. Kinder mit wenig sozialen Kontaktmöglichkeiten.

Die Betreuungsdauer der Kinder orientiert sich am individuellen Bedarf der Eltern. Um einen geregelten Übergang gewährleisten zu können, sollte sich die Gruppengröße bis Mitte Mai an der Hälfte der Normalgruppengröße orientieren.

Kinder gelten als entschuldigt bzw. verlieren ihren Platz nicht, wenn sie von den Eltern nicht in die Einrichtung gebracht werden. Wird die Betreuung in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen nun wieder in Anspruch genommen, dann sind auch die derzeit ausgesetzten Elternbeiträge zu entrichten.

Schrittweise Öffnung der Jugendzentren in Kärnten

Unter Einhaltung der bekannten Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln ist seit 1. Mai nun die Öffnung der Kärntner Jugendzentren möglich, da diese unter die Kategorie Freizeiteinrichtungen fallen. Die Umsetzung der Öffnung liegt in der lokalen Verantwortung der Trägervereine und Gemeinden.

Als Orientierung erarbeitete das Bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit (BOJA) bereits Empfehlungen hinsichtlich der Umsetzungsmaßnahmen sowie zur Gestaltung von adäquaten Angeboten für die gesunde Entwicklung von jungen Menschen und ihren Bedürfnissen. Details zu den Empfehlungen finden sich hier: www.boja.at/corona-digitale-offene-jugendarbeit.

Persönliche Behördengänge nach Terminvereinbarung wieder möglich

Seit 4. Mai sind wieder persönliche Kontakte mit den Servicestellen der Bundesländer möglich. Terminvereinbarungen sind in den meisten Fällen aber nötig. Als Schutzmaßnahmen gelten der bekannte Mindestabstand von einem Meter und das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Ausgangsbeschränkungen enden

Mit 30. April laufen die Ausgangsbeschränkungen aus. Ab 1. Mai darf man sich wieder auch mit Personen, mit denen man nicht in einem Haushalt lebt, treffen. Der Mindestabstand ist aber weiterhin einzuhalten.
Die weiteren Änderungen:

  • Veranstaltungen und Versammlungen bis zu zehn Personen werden möglich sein.
  • Falls das Covid-6-Gesetz im Parlament so wie geplant beschlossen wird, werden auch Demonstrationen unter ganz bestimmten Voraussetzungen wieder möglich sein.
  • Begräbnisse sind künftig für Gruppen von bis zu 30 Personen erlaubt
  • Ab 15. Mai erfolgt die Wiedereröffnung der Gastronomie. Es gelten Öffnungszeiten von 6 - 23 Uhr.
  • Ab 29. Mai dürfen auch Beherbergungsbetriebe wieder aufsperren.
  • Nachtlokale, Bars, Musiklokale bleiben bis auf weiteres geschlossen.
  • Die Beschränkung von Geschäften auf eine Raumgröße von 20 Quadratmetern pro Kunde wird auf 10 Quadratmeter gesenkt.
  • Sehenswürdigkeiten und Freizeitanlagen werden per 29. Mai wieder geöffnet, nur Outdoor-Tierparks gehen schon mit 15. Mai in Betrieb.
  • Für den Öffentlichen Verkehr gelten ebenfalls die Masken-Pflicht und die Abstandsregel - sofern die Einhaltung letzterer möglich ist.

Ein großer Schritt Richtung Normalität? - Kurzparkzonen gelten wieder in Wien und Salzburg

Sind wir wieder auf dem Weg zurück in die Normalität und hat Österreich den Coronavirus bereits überstanden? Ein Anzeichen dafür könnte die Wiedereinführung der Kurzparkzonen in Wien und in der Landeshauptstadt Salzburg sein. Durch diese Aktion soll zumindest für die Anrainer ein Stück Normalität wieder hergestellt werden, denn so sollen für sie wieder mehr Parkplätze frei bleiben. Außerdem verlassen damit auch die Kontrolleure wieder ihr Home Office und werden ab der letzten April-Woche wieder im Einsatz sein, um die Kurzparkzonen zu überwachen. Zahlreiche weitere Städte wollen diesem Beispiel bald folgen.

OÖ: Altstoffsammelzentren gehen wieder in Richtung Vollbetrieb

Die Altstoffsammelzentren in Oberösterreich waren seit Beginn der Corona-Krise nur kurz geschlossen und wurden bald - mit Einschränkungen - wieder geöffnet.

Vergangene Woche wurden nun auch die mengenmäßigen Beschränkungen aufgehoben. Es darf auch wieder mit Anhänger eingefahren werden. Die Zufahrt in die Altstoffsammelzentren bleibt aber weiterhin reglementiert, damit die Abstandsregeln auch eingehalten werden können. Selbstverständlich bleibt auch die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht aufrecht.

Lediglich die Alttextilsammlung kann zur Zeit leider nicht angeboten werden, da die Verwertungsmöglichkeiten für Altkleider in ganz Europa massiv eingebrochen sind und die Sammelmengen nicht mehr abgenommen werden.

Laptops für Niederösterreichs Schüler

In Niederösterreich werden nahezu alle Schülerinnen und Schüler – auch wenn sie zu Hause sind – von ihren Lehrerinnen und Lehrern erreicht. Dies erfolgt über diverse Lernplattformen, aber auch im direkten Gespräch über das Telefon und mit Unterlagen aus Papier.

„Wir wollen aber auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle Schülerinnen und Schüler, die mit dem Lernen von zu Hause aus nicht zurechtkommen, auch jederzeit in die Schule kommen können. Das Lehrpersonal ist stets bereit, mit ihnen vor Ort, in der Schule den Stoff durchzugehen. Ein mangelnder Laptop wird kein Grund dafür sein, dass Kinder nicht zu ihrem Lernstoff kommen“, erklärt Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Über die sechs NÖ Bildungsregionen wurde ermittelt, wie viele Kinder mit technischen Hilfsmitteln so schlecht ausgestattet sind, dass dies über längere Zeit gesehen, einen Nachteil bedeuten könnte.

Dabei wurde festgestellt, dass rund 1.000 Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Geräten ausgestatten werden sollten. „Die Geräte werden zum Teil angekauft, zum Teil aus Schulbeständen zur Verfügung gestellt und zum Teil werden sie dankenswerterweise auch von Unternehmen gespendet“, sagt Bildungsdirektor Johann Heuras.

Burgenland: Erleichterungen für Gemeinden beschlossen

Der burgenländische Landtag hat Maßnahmen zur Unterstützung der Gemeinden beschlossen. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem die Burgenländische Gemeindeordnung und gleichlautend auch das Eisenstädter und Ruster Stadtrecht novelliert.

Vorrangig ging es darum, dass Gemeinderatssitzungen per Videokonferenz stattfinden aber auch die Fristen für Rechnungsabschlüsse flexibler gestaltet werden können.

Kärnten: Corona treibt Digitalisierung voran

In Kärnten will man für die Zeit nach Corona schon jetzt zum Beispiel Behördenverfahren, Förderpakete oder Investitionsprogramme genau durchforsten.

„Wo es sinnvoll ist, wollen wir unter anderem auch Digitalisierungsschritte vorantreiben“, sagt Landeshauptmann Peter Kaiser. Wesentlich werde die Regionalitäts-Charta mit der Beschaffung heimischer Produkte und Lebensmittel sein. Außerdem wolle man im Zuge des Standortmarketings Kärntens Stärken sichtbarer machen.

Burgenland: Rasche Hilfen im Sozialbereich beschlossen

Der burgenländische Landtag hat eine Änderung des Burgenländischen Sozialhilfegesetzes beschlossen: Zum einen wurde fixiert, dass die Antragstellung für die "Hilfe in besonderen Lebenslagen“ vereinfacht wird, zum anderen folgt in Kürze ein Erlass zur bedarfsorientierten Mindestsicherung.

Durch diese Gesetzesänderung soll es möglich werden, die Anträge unbürokratischer und rascher abzuwickeln und im Bedarfsfall Unterstützungen schneller zuzusprechen.

Vorarlberg: Finanzspritze für den Sport

Das Land Vorarlberg wird Sportvereinen mit vorgezogenen Förderungen helfen. „Wir lassen keinen Verein im Stich. Alle zugesagten Förderungen werden ausbezahlt“, sagt Landesrätin Martina Rüscher. Auch wenn Veranstaltungen nicht stattfinden und Leistungen nicht erbracht werden konnten bzw. können, werde keine Rückzahlung dieser Mittel verlangt. Außerdem werden die Mannschaftsspitzensportförderungen – in Summe 1,3 Millionen Euro – vorgezogen ausbezahlt.

Mit einem Sporthärtefonds will die Landesregierung dazu beitragen, den Vereinen und Profiverbänden ihre durch die Corona-bedingten Einschränkungen entstandenen Schäden zu ersetzen. Dabei schließt sich das Land an die Leistungen des Bundes an.

Zentrale Anlaufstelle für Sozialeinrichtungen in Salzburg

Im Land Salzburg wird es künftig eine Anlaufstelle für alle Seniorenwohnhäuser und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Fall eines Covid-19-Verdachts geben.

Ende April soll feststehen, wie groß die Kapazitäten an Personal, Platz und Infrastruktur in den Einrichtungen selbst sind, um nicht-krankenhauspflichtige Covid-19-Patienten zu isolieren und bestmöglich versorgen zu können. Auf Basis dieser Daten werden dann eventuelle zusätzlich notwendige Kapazitäten für Patientinnen und Patienten in den Covid-Zusatzeinrichtungen sichergestellt.

Kärnten: Stufenplan für den Öffentlichen Verkehr

In einem Stufenplan wird Kärnten in den nächsten Wochen das Angebot im Öffentlichen Verkehr wieder schrittweise ausweiten.

Der Fokus liegt auf der Versorgung von Berufspendlern und den betreuungspflichtigen Kindern. Erweitert wurde das Angebot in den Morgenspitzen, um die Fahrt in die Zentren, zu den Verkehrsknoten und zu den Schulen zu gewährleisten.

OÖ beschließt COVID-19-Begleitgesetz

Die oberösterreichische Landesregierung hat ein COVID-19-Begleitgesetz vorgelegt, das Regeln über die Verlängerung bzw. die Hemmung bestimmter Fristen vorsieht.

Weiters soll die Handlungsfähigkeiten von Kollegialorganen (wie z. B. Stadtsenate, Gemeinderäte und ihre Ausschüsse etc.) gewährleistet bleiben. Aus diesem Grund sieht das Gesetz unter anderem Erleichterungen für deren Sitzungen – etwa durch Abhaltung von Videokonferenzen – vor.  

Die Vorlage der Landesregierung enthält zudem einige spezifische landesgesetzliche Anpassungen in verschiedensten Bereichen: So passt sie etwa die allgemeinen Fördervoraussetzungen für die Kinderbetreuungseinrichtungen an und stellt klar, dass der Landesbeitrag durch Veränderungen in der Anzahl der Gruppen oder eine Änderung der Öffnungszeiten, die auf Grund der behördlichen Maßnahmen wegen Covid-19 erforderlich werden, nicht verringert wird.

„Die Gemeinden können sich auf das Land verlassen und mit der vollen Förderhöhe rechnen“, stellt Landeshauptmann Thomas Stelzer klar.

Sportstätten öffnen allmählich

Ab 20. April können Sportstätten wieder von Spitzensportlerinnen und Spitzensportler genutzt werden. Dies jedoch unter strengen Auflagen und nur mit dem engsten Betreuungsteam.

Ab 1. Mai entfällt auch das Betretungsverbot für Freiluft-Sportstätten, insofern bei der Ausübung der jeweiligen Sportart die Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern gewährleistet ist.

Corona: Computer nicht für alle Schulen

In den Schulen findet seit mehr als vier Wochen kein regulärer Unterricht mehr statt. E-Learning ist jetzt die Wissensvermittlung in der Corona-Krise, aber das funktioniert nicht für alle, vor allem dort nicht, wo Computer, Internetzugang oder Drucker fehlen.

Bildungsminister Heinz Fassmann hat angekündigt, bis Anfang Mai 12.000 Geräte an bedürftige Schüler zu verteilen. Allerdings nur an Schulen, für die der Bund zuständig ist, etwa an den AHS. Nicht zuständig sieht sich der Bund für Pflichtschulen, also Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen oder Volksschulen. Um die müssen sich die Länder selbst kümmern. Tun sie aber unterschiedlich.

NÖ informiert über familienrelevante Themen in der Corona-Krise

Auf der Website des Landes Niederösterreich unter www.noe.gv.at/noe/Familien/Coronavirus_Familien.html gibt es nun eine Übersicht, die auf einen Blick zu zahlreichen Themen informiert, die Familien derzeit beschäftigen.

Grenze in besonderen Ausnahmefällen leichter passierbar - trotz Corona

Ab sofort können Familienmitglieder und ausländische Personen bei Nachweis besonders berücksichtigungswürdiger Gründe im familiären Kreis leichter die Grenze passieren. Gleiches gilt für Personen, die ein Tier in einem Stall außerhalb von Österreich eingestellt haben. Anstatt einem ärztlichen Zeugnis über die negative Coronavirus-Testung kann nunmehr eine Eigenerklärung an der Grenze vorgewiesen werden.

Quarantäne-Maßnahmen in Salzburg zeigten Wirkung gegen Corona

Die Quarantäne-Maßnahmen in den neun Pinzgauer und Pongauer Gemeinden haben Wirkung gezeigt. Ab dem 31. März hat sich die Lage in den meisten Gemeinden stark beruhigt, und es sind nur mehr wenige neue Infektionen registriert worden.

In Altenmarkt ist die Zahl der derzeit noch aktiv an Covid-19 erkrankten Personen und die Zahl der Neu-Infektionen seit 30. März am höchsten. Das geht aus aktuellen Berechnungen der Landesstatistik mit Stand 13. April hervor.

Corona in Salzburger Gemeinden

Innovative Nahversorger-Abholstation in St. Florian

Die Schließung des Handels für alle Produkte abseits des täglich Notwendigen verstärkt die Tendenz. Einkäufe online zu erledigen.

Um auch Angebote von regionalen Händlern und landwirtschaftlichen Direktvermarktern leicht zugänglich zu machen und gleichzeitig den Logistikaufwand zu verringern, wurde im oberösterreichischen St. Florian das Projekt „digitaler Marktplatz“ ins Leben gerufen.

Dabei handelt es sich um eine Selbstbedienungs-Abholstation mit zahlreichen versperrbaren Fächern. Vorher online oder per Telefon bestellte Waren werden in den teilweise gekühlten Fächern abgelegt und können von den Kundinnen und Kunden mittels eines gesendeten Codes abgeholt werden.

digitaler Marktplatz
Die Landesräte Max Hiegelsberger und Markus Achleitner mit den Lieferanten Gabriele Wild-Obermayr (Gemüsehof Wild-Obermayr), Alfred Heinisch (Nah&Frisch Heinisch) und Barbara Wallisch (Wurm Fruchtveredelung). Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl

Eine Ende von Corona in Sicht? Manche Geschäfte öffnen am 14. April wieder

Ein Anzeichen dafür, dass wir über den Gipfel in Sachen Corona sind, könnte sein, dass am 14. April Geschäfte bis zu 400 m² und Baumärkte wieder ihre Pforten für Kunden öffnen dürfen. Die üblichen Schutzmaßnahmen (Maske, Abstand, kontrollierte Menge im Geschäft und Desinfektion) gelten aber auch dort. Die große Frage ist, ob diese Geschäfte sich nun auf einen Umsatzansturm freuen dürfen. Bei vielen Kunden könnte die Brieftasche nach den Entbehrungen lockerer sitzen als sonst.

Gemeinderatssitzung per Videokonferenzen auch im Burgenland wegen Corona

Auch im Burgenland will man Gemeinderatssitzungen per Videokonferenzen möglich machen. In der nächsten Landtagssitzung wird eine Gesetzesänderung eingebracht, die dies ermöglichen soll.

Unter Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen können aber auch „normale“ Gemeindevorstands- und Gemeinderatssitzungen abgehalten werden.Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem:

  1. Abhaltung der Sitzungen in ausreichend großen Räumlichkeiten (z.B. Turnsaal, Aula, Veranstaltungssaal usw.), um die Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den TeilnehmerInnen zu gewährleisten;
  2. Vermeidung von direktem Körperkontakt (kein Händeschütteln, keine Weitergabe von Schreibutensilien, kein Teilen von Getränkeflaschen usw.);
  3. Einhaltung präventiver Maßnahmen, wie laufende Händedesinfektion und das Tragen von Nasen- und Mundschutz;
  4. Sitzungen auf das notwendigste Ausmaß beschränken und lediglich dringende Angelegenheiten in der Tagesordnung aufnehmen.

Wie lange dauert die Corona Situation noch in Wien?

Bei einer Pressekonferenz am 9. April 2020, gegen Mittag, wurde in Wien verlautbart, dass Wiener Parks wieder geöffnet werden. Außerdem werden noch vor Ostern Begegnungszonen in verschiedenen Wiener Gemeindebezirken eingerichtet. Die Möglichkeiten der Outdoor-Freizeit-Gestaltung werden also bald wieder erweitert.

Außerdem wird die Stadt Wien Minderkeitsbeteiligungen an Unternehmen erwerben um diese langfristig zu unterstützen.

Wie lange soll Corona noch den Tourismus bremsen? - Mitte Mai wieder hochfahren 

Frühestens ab Mitte Mai ist geplant, die Hotellerie und Gastronomie schrittweise wieder hochgefahren. Eine Entscheidung darüber gibt es Ende April.

Schrittweise bedeutet, dass zuerst Appartement-Hotels und Pensionen, in denen sich Gäste selbst versorgen können, aufsperren dürfen. Unklar ist noch, welche Sicherheitsauflagen es geben wird.

Corona in Salzburg: Kindergartenbeiträge werden rückerstattet

Für Eltern, die in den vergangenen Wochen ihre Kinder daheim betreut haben, gibt es die Möglichkeit, Kindergartenbeiträge rückerstattet zu bekommen. Stadt und Land Salzburg werden bereits bezahlte Kindergartenbeiträge rückerstatten und der Gemeindeverband empfiehlt es den Gemeinden ebenso. Während der vergangenen Wochen waren fast alle Kinder in Salzburg zu Hause. Viele Einrichtungen waren deshalb nur bei Bedarf geöffnet. Nach Ostern können erwerbstätige Eltern die Kinderbetreuung in Anspruch nehmen.

Corona in Kärnten: Schrittweise Öffnung der Altstoffsammelzentren

In Kärnten ist ab Dienstag, 14. April eine schrittweise Öffnung der Altstoffsammelzentren (ASZ) geplant.

Dabei sind aber strikte Verhaltensregeln einzuhalten:

  • Eine Anlieferung von Abfällen und Altstoffen ist nur bis 2 m³ gestattet.
  • Zudem sind diese entsprechend vor zu sortieren, sodass eine zügige Abwicklung vor Ort gewährleistet ist.
  • Durch eine sogenannte „Blockabfertigung“ soll die kontrollierte Einfahrt zu den ASZ sichergestellt werden. Maximal fünf Fahrzeuge dürfen sich gleichzeitig am Gelände befinden, maximal zwei Personen pro PKW aussteigen.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend, eine eigene Maske ist daher mitzubringen und zu verwenden.
  • Es gilt wie überall derzeit den Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

Wie lange dauert die Corona Situation noch in Tirol?

Seit Dienstag, dem 7. April 2020, um 0:00 Uhr ist die General-Quarantäne in Tirol aufgehoben. Sind deshalb die Corona-Zeiten in Corona vorbei? Durch diese Aufhebung der Tiroler Vollquarantäne wird die Situation in diesem westlichen Bundesland lediglich an die Gesamtsituation in Restösterreich angepasst. Zahlreiche Betriebsschließungen bleiben aufrecht. In den Supermärkten besteht weiterhin Maskenpflicht. Außerdem soll die Wohnung nur aus den vier stichhaltigen Gründen verlassen werden.

Darüber hinaus bleibt die Quarantäne für die folgenden Ortschaften vorerst aufrecht:

  • St. Anton
  • Paznauntal
  • Sölden

Außerdem sind in Tirol mit Stand Mittwoch, 8. April 2020, 1.370 Personen bereits genesen. Die Zahl der Infizierten liegt mit 1.570 Personen nur mehr knapp über der Zahl Genesenen. In China gab es aber erst eine wesentliche Entspannung als rund 90 Prozent der Infizierten weider genesen waren. Davon ist auch Tirol noch weit entfernt.

Warum ist die Dauer der Corona-Krise so schwer abzuschätzen?

Jeder kennt die lange Inkubationszeit, die das Corona-Virus so gefährlich macht. Aber die jüngsten Entwicklungen in China zeigen einen weiteren wesentlichen Unsicherheitsfaktor zur Frage "Wie lange noch Corona?" Am 29. März stammten 30 der 31 neuen Infektion von Einreisenden, sprich aus dem Ausland. An dem Punkt, um diesen Einfluss einschätzen zu können, sind wir in Österreich noch nicht angelangt.