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Wie Gemeinden die Digitalisierung nutzen

Di, 05.03.2019 - 13:14

Neben einigen bekannten Beispielen aus Gemeinden – Stichwort „Alexa“ in Kremsmünster – sind Österreichs Gemeinden ein Hort der Innovation. Hier einige wenige Beispiele.

Digitaler Bauakt

Unter anderem setzen Siegendorf im Burgenland und Gampern in OÖ auf den digitalen Bauakt. Bauanträge und Bauakten werden digital erfasst. Gampern kann dadurch über 2500 Unterlagen zu Bauprojekten im gesamten Gemeindegebiet aus den letzten 70 Jahren gezielt digital durchsuchen.

Denkende Straßenlaternen

Das Konzept der denkenden Straßenlampen wird in den Gemeinden Ebreichsdorf und Melk in Niederösterreich pilothaft umgesetzt. Jede Laterne ermöglicht verschiedenste Funktionen: Anzeige von Defekten, Optimierung von Beleuchtungsdimmzeiten, Hinweis auf freie Parkplätze, Video-Überwachung mit Polizeiverbindung etc.

Touristische Zeitreisen

Helden der Römerzeit ist ein „Augmented Reality“-Rundgang in die römische Vergangenheit, eine interaktive Multimedia-Tour durch die Welser Innenstadt. Die App lässt per Handy oder Datenbrille (Augmented Reality) an verschiedenen Standorten spielerisch römische Stadtbewohner sowie szenische Darstellungen aufleben.

Zusatzinformationen wie historisch fundierte 3D-Rekonstruktionen sowie Ton- und Videobeiträge ermöglichen das Eintauchen in den römischen Alltag.

Saubere Zusammenarbeit

Mit einer digitalen Wartungsdatenbank betreuen die 15 Mitgliedsgemeinden des Reinhalteverbands Mühltal und die neun Gemeinden der Region Böhmerwald gemeinsam rund 1000 Kilometer Kanal, 18.000 Kanalschächte, 300 Pumpwerke, 60 Regenbecken und fünf Kläranlagen.

Informationsaustausch

15 Gemeinden der Kleinregion Thayaland haben eine Intranetplattform eingerichtet, die dem informellen Informationsaustausch beispielsweise im Bereich der Musikschulen oder der Abfallwirtschaft dient.

Bürgerbeteiligung

Die Gemeinden Michaelnbach und Steyregg setzen die Agenda 21-Bürgerbeteiligungs-Plattform "Bürgercockpit" ein. Mittels App und Web-Version deckt diese den gesamten Beteiligungsprozess ab und bietet für jede Phase ein eigenes Modul: 

  1. Erfassung/Befragung mit einem Online-Fragebogen zu bestimmten Themen
  2. Verbesserungsvorschläge und Ideen
  3. konkrete Projektideen oder Initiativen
  4. Bewertung der Ergebnisse

 

 

 

 

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