Blick auf den Neusiedler See
Shutterstock/SaskiaAcht
Der unverbaute Blick auf den See ist für den Großteil der Befragten äußerst wichtig.

Wie geht es mit dem Neusiedler See weiter?

Im April 2018 fiel der Startschuss für den „Masterplan Neusiedler See“. Ziel ist es, eine gemeinsame Strategie für die Entwicklung der Region um den Neusiedler See zu erarbeiten, wobei großer Wert auf die Balance zwischen der Erhaltung einer intakten Natur und einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung gelegt werden soll.

Großer Wert wird auch auf die Einbindung der Bevölkerung gelegt. Bereits im Juni 2018 wurde eine große Befragung per Fragebögen und auch Online durchgeführt. Aus dem Ergebnis der Bevölkerungsbefragung ging hervor, dass für 83 Prozent der Befragten der nicht verbaute Seeblick höchste Priorität hat. Ebenso viele wollen, dass der Status des Sees als UNESCO-Welterbestätte erhalten bleibt. Auch die Erhaltung des freien Seezuganges ist für ein Drittel der Befragten sehr wichtig.

Informationsveranstaltung in Eisenstadt

Bei einer Informationsveranstaltung im Kulturzentrum Eisenstadt wurde in sechs Themengruppen diskutiert und die Ideen und Meinungen der Bevölkerung abgefragt.

Intensiv besprochen wurden unter anderem das Thema freier Seezugang vs. öffentlicher Zugang (Seebäder) und der zukünftige Umgang mit dem Bootsverkehr am See. Weiters wurde erörtert, wie mit touristischen Projekten am See umgegangen werden soll, aber auch die Frage, wie geschlossene Siedlungsränder, lebenswerte Ortszentren und die Bewahrung und regionaltypische Weiterentwicklung einer pannonischen Baukultur erreicht werden können. 

Die Diskussionsbeiträge aus der Veranstaltung werden in der weiteren Bearbeitung zum „Masterplan Neusiedler See“ miteinbezogen.

Bis zum Sommer sollen die Arbeiten an der Studie abgeschlossen sein. In Folge wird es in den nächsten Schritten darum gehen, die Ergebnisse und Empfehlungen auch in einen rechtsgültigen Rahmen zu packen, beispielsweise in ein Regionales Entwicklungskonzept gemäß des Burgenländischen Raumordnungsgesetzes.

Ideen per E-Mail schicken

In den nächsten Wochen besteht noch die Möglichkeit, dem Bearbeiter-Team weitere Anregungen, Meinungen und Stellungnahmen zukommen zu lassen. Dafür wurde die E-Mail-Adresse masterplan@bgld.gv.at eingerichtet.

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