Tracking
Shutterstock/Makc
Problematisch ist, dass das Tracking für die User nicht ersichtlich ist.

Öffentliche Webseiten werden getrackt

Das auf Software-Lösungen spezialisierte dänische Unternehmen Cybot führte mit seinem Cookiebot eine Überprüfung öffentlicher Webseiten in der EU durch. Dabei wurden auf 89 Prozent der Internetseiten nicht deklarierte Tracker gefunden.

Cookiebot untersuchte die offiziellen Regierungsseiten aller EU-Mitgliedstaaten, in Österreich war dies die Webseite des Bundeskanzleramts.

Der Cookiebot-Scan umfasste bis zu 10.000 (Unter-)Seiten jeder geprüften Domäne, im Falle des Bundeskanzleramts wurden fünf Tracking-Unternehmen identifiziert, beim Spitzenreiter Frankreich (gouvernement.fr) waren es 56.

Problematisch dabei ist, dass das Tracking für die User nicht ersichtlich ist. Es erfolgt oft über kostenlose Plugins wie Share-Buttons oder die Verlinkung mit Youtube, Facebook und dergleichen, die als trojanische Pferde dienen. Öffentliche Domains, insbesondere der Gesundheits- und Sozialpolitik, dürften für die Tracking-Industrie deshalb besonders interessant sein, weil die gesammelten Daten in Kombination mit anderen Datensätzen ziemlich genaue Persönlichkeitsprofile ergeben.

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