Stadtgemeinde Oberwart
Wirtschaftshof-Mitarbeiter Markus Obojkovits auf dem E-Roller und Bürgermeister Georg Rosner mit Elektro-Motorsäge.

Oberwart setzt auf E-Mobilität und E-Geräte

Mi, 03.10.2018 - 15:05

Der Einsatz elektrisch angetriebener Fahrzeuge und Geräte im Wirtschaftshof gewinnt in der Stadtgemeinde Oberwart immer mehr an Bedeutung. Das bringt nicht nur Vorteile für die Umwelt sondern auch für die Mitarbeiter und Bürger von Oberwart und St. Martin/Wart.

Das Thema „alternative Energieformen“ ist in Oberwart schon seit einigen Jahren aktuell. Die Stadtgemeinde hat sich erfolgreich an verschiedenen Pilotprojekten beteiligt und es kam zur Umsetzung konkreter Maßnahmen.

So wurden beispielsweise Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden (Rathaus, Wirtschaftshof, Kindergarten, Feuerwehrhaus, Polytechnische Schule, Berufsschule und Sporthalle) installiert. Damit werden pro Jahr rund 170.000 kWh Strom gewonnen. Außerdem wurden E-Tankstellen für Autos und Fahrräder aufgestellt. Weiters wird die Straßenbeleuchtung laufend modernisiert, mit innovativen LED-Lampen kann der Energieverbrauch reduziert werden, was nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch Kosten minimiert.

E-Fahrzeuge im Wirtschaftshof

Ein wesentlicher Faktor bei der Nutzung alternativer Energie ist der Einsatz elektrisch angetriebener Fahrzeuge und Geräte im Wirtschaftshof. Wenn diese – wie im Fall von Oberwart – mit Ökostrom geladen werden, dann liegt der Nutzen zum Schutz der Umwelt auf der Hand.

In Oberwart ist man bemüht, die aktuelle Zahl an Elektro-Fahrzeugen und Elektro-Geräten deutlich zu steigern. Derzeit sind ein Elektro-Auto und ein Elektro-Roller im Einsatz. Weiters sind rund 20 Kleinwerkzeuge wie Akkuschrauber, Akku-Flex oder Akku-Motorsäge im Arbeitsalltag voll integriert.

Weniger Abgase – besser für die Umwelt

Bürgermeister Georg Rosner: „Ich bin ein großer Fan von elektrobetriebenen Geräten und nutze diese auch im Privatbereich. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir auch in der Stadtgemeinde darauf achten, dass wir auf alternative Energieformen umsteigen können – und das in allen Bereichen. Der Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen und Geräten wirkt sich nicht nur positiv auf den Umweltschutz aus, wir können auch ökonomische Verbesserung erreichen. Die beste Voraussetzung dafür ist, dass wir Geräte mit einer langen Lebensdauer ankaufen und unseren eigenen Strom, der aus der Sonnenenergie gewonnen wird, dafür verwenden. Die Technik der Fahr- und Werkzeuge mit Elektroantrieb ist mittlerweile gut ausgereift und erfüllt die Anforderungen des täglichen Betriebs im Wirtschaftshof. Denn wichtig ist auch, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne größere Probleme durch ständiges Laden der Akkus oder schwache Motorenleistung ihre Arbeit verrichten können.“

Schlussendlich, so Rosner, bringt der Einsatz elektrobetriebener Fahrzeuge und Geräte nicht nur der Umwelt und dem Budget der Stadtgemeinde Vorteile, auch die Mitarbeiter und Bürger profitieren davon, denn bei der Arbeit entstehen weniger Lärm und keine Abgase.

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