im Steyrtal
Shutterstock/cristo95
Naturjuwele wie die Steyr sollen geschützt bleiben.

Oberösterreich will Flüsse schützen

Oberösterreichs Fließgewässer befinden sich in einem schlechteren ökologischen Zustand als der Durchschnitt der österreichischen Flüsse. Experten des Landes Oberösterreich haben nun unter Einbeziehung der Öffentlichkeit ein „Regionalprogramm für den Schutz besonders schützenswerter Gewässerstrecken“ erarbeitet, das im August 2019 in Kraft trat.

534 Kilometer Flussstrecken werden damit zumindest vorerst für die nächsten 20 Jahre unter Schutz gestellt. 

Nutzung von Wasserkraft bleibt möglich 

Ziel war es die Natur und den Tourismus zu stärken und einen Kompromiss zur Nutzung der Wasserkraft zu finden. Auf einer Übersichtskarte ist z. B. für Wasserkraftbetreiber auf einen Blick ersichtlich, ob eine potentielle Strecke unter besonderen Schutz steht und damit als Standort wegfällt.

„Die Devise lautet Wasserkraftnutzung an bereits stark genutzten Fließstrecken, aber gleichzeitig Schutz der Naturoasen“, erläutert Landesrat Rudi Anschober.

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