Landschaft bei Seefeld
Shutterstock/Anna Om
In Tirol soll zukünftig ein ressourcenschonender Weg eingeschlagen werden.

Neue Raumordnung wird im Herbst beschlossen

Mi, 27.06.2018 - 10:34

Im Herbst 2018 soll der Raumordnungsplan „Lebensraum Tirol – Agenda 2030“ beschlossen werden. Lediglich rund zwölf Prozent des gesamten Tiroler Gebietes stehen für das Wohnen und Wirtschaften zur Verfügung – alles andere sind Berge, Wälder, Almen und sonstige Flächen. Daher soll bei der Baulandmobilisierung ein ressourcenschonender Weg eingeschlagen werden.

Auch die Besteuerung von Freizeitwohnsitzen liegt im Fokus. Die Höhe der Abgabe soll nach der Wohnfläche des Freizeitwohnsitzes berechnet werden. „Die Einnahmen einer solchen Abgabe sollen ausschließlich den Gemeinden zum Erhalt der Infrastruktur zufließen“, erläutert Landesrat Johannes Tratter.

Nachschärfen will man auch bei den sogenannten Chaletdörfern. „Immer häufiger treten Widmungen bzw. Bauvorhaben im Zusammenhang mit Chaletdörfern auf. Daher müssen wir klar definieren, ab wann von einem Chaletdorf gesprochen werden kann und welche Differenzierungen vorzunehmen sind“, sagt Landeshauptmann Günther Platter.

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