Neu errichtete Häuser
Shutterstock/riopatuca
In den nächsten Jahren werden in Vorarlberg laut Schätzung rund 3.000 Wohnungen jährlich gebraucht.

Gutes Zeugnis für Wohnbauförderung

Fr, 30.08.2019 - 09:50

Die Vorarlberger Landesregierung hat 2014 eine große Wohnbauoffensive gestartet, um gemeinnützige Wohnungsangebote nicht nur in den Städten auszubauen, sondern verstärkt auch in den ländlichen Raum und in kleinere Gemeinden zu tragen. Eine Studie des Instituts für Immobilien, Bauen und Wohnen stellt der Vorarlberger Wohnbauförderung nun ein gutes Zeugnis aus.

Die Neubauzahlen gingen steil nach oben gegangen und erreichten 2017 mit fast 4.000 baubewilligten Wohneinheiten ein Allzeithoch. In den nächsten Jahren werden laut Schätzung rund 3.000 Wohnungen jährlich gebraucht.

Nach Fertigstellung der im Bau befindlichen bzw. schon zugesagten Projekte im Jahr 2019 werden mehr als drei Viertel aller Kommunen des Landes über ein integratives Wohnungsangebot verfügen. 97 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung werden dann ihren Wohnsitz in einer Gemeinde mit gemeinnützigem Wohnungsangebot haben.

Ärmere können sich Wohnen nicht mehr leisten

Eine Herausforderung ergibt sich aus der dynamischen Preisentwicklung von Bauland und Wohnungseigentum. Die Studie des IIBW zeigt, dass zwar die breite Mitte der Gesellschaft gut und zu moderaten Kosten wohnversorgt ist, aber am unteren Einkommensrand Leistbarkeitsprobleme bestehen. Die Wohnbeihilfe des Landes federt einen Teil des Druckes ab.

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