An zwei Tagen absolvierten 78 Teilnehmer aus dem Bezirk Imst das zweite Modul der Ausbildungsreihe.
Foto: Land Tirol

Großes Interesse an Katastrophenmanagement-Ausbildung

Fr, 22.09.2017 - 13:53

Im vergangenen Jahr hat das Land Tirol eine Schulungsreihe für die Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitungen gestartet. Diese soll den Mitgliedern der Gemeinde-Einsatzleitungen das Rüstzeug für den Ernstfall geben. Im Bezirk Imst haben wiederum alle 24 Gemeinden des Bezirks Imst am zweiten Modul „Stabsarbeit“ teilgenommen. Das bezirksweise organisierte Schulungsprogramm umfasst in Summe fünf Einheiten.

Das Ausbildungsprogramm des Landes bietet den Gemeindeverantwortlichen eine Reihe praktischer Tipps. „Sich bereits im Vorfeld Gedanken über geeignete Räumlichkeiten zu machen, in denen alle kompakt und gut zusammenarbeiten können, zahlt sich aus“, weiß Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale in der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz. Wichtig sei auch, dass der Stützpunkt der behördlichen Einsatzleitung über die notwendige technische Ausstattung verfügt.

„Die Zahlen zeigen: Das Bewusstsein der Gemeinden für das Katastrophenmanagement ist hoch“, bedankt sich Zivil- und Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler für die zahlreiche Teilnahme an der Schulung. Gerade im heurigen Sommer habe es zahlreiche kritische Situationen mit Muren und Hochwassergefahr gegeben. „Jeder muss wissen, wo sein Platz ist und was er zu tun hat, wenn eine Katastrophe passiert. Das gilt nicht nur für die Einsatzkräfte, sondern auch für die Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitung“, so Geisler.

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