Bürgermeisterin Irene Gölles und Tatjana Nikitsch
Die Ausstellung ist derzeit in Gloggnitz zu sehen. Im Bild Bürgermeisterin Irene Gölles und Tatjana Nikitsch, die für die Konzeption verantwortlich ist.

Damenwahl - Als Frauen erstmals wählen durften

Do, 07.06.2018 - 10:35

Der Erste Weltkrieg veränderte die Situation für Frauen nachhaltig. Aufgrund der kriegsbedingten Abwesenheit der Männer traten viele Frauen ins Berufsleben ein, ihre Arbeitsleistung wurde für die Aufrechterhaltung der Kriegswirtschaft unentbehrlich. Das Ende des Ersten Weltkrieges und der Zusammenbruch der k.& k. Monarchie führten zur Gründung der Republik Österreich.

In der allgemeinen (politischen und gesellschaftlichen) Umbruchsphase konnte Frauen das Wahlrecht nun nicht mehr vorenthalten werden. In Österreich (und auch in Deutschland) erhielten sie am 12. November 1918 das Wahlrecht. Wählen und in politische Ämter gewählt werden, konnten Frauen erstmals bei den Wahlen zur Konstituierenden Nationalversammlung am 16. Februar 1919. Europaweit gehörte Österreich damit zu jenen Ländern, in denen Frauen am frühesten das allgemeine und gleiche Wahlrecht erhielten.

Ideal für Rathaus-Foyers

Um dieses aktuelle Thema politischer Geschichte möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugänglich zu machen, wurde diese Wanderausstellung speziell für öffentliche Foyers und (Innen)Räume von Gemeindeämtern, Rathäusern, Stadtämtern, Bezirkshauptmannschaften, Schulen, usw. konzipiert. Sie eignet sich auch als ideale Begleitinformation bei Kongressen, Symposien und Tagungen.

Leicht verständlich und informativ aufbereitet, gibt die Ausstellung DAMENWAHL einen Überblick über die Entwicklung der Frauenrechte in Österreich von der Einführung des Frauenwahlrechts bis zur Gegenwart. Sie ist noch bis 24. Juni bei freiem Eintritt im Stadtamt Gloggnitz zu sehen. Gemeinden, die die Ausstellung ebenfalls zeigen wollen, werden noch gesucht.

Sechs Schautafeln

Die Ausstellung besteht aus sechs Schautafeln (Rollups zu je 2 m x 80 cm), die leicht aufzustellen sind:

  • eine Übersichts-/Einführungstafel,
  • eine Tafel mit Kurzportraits österreichischer Politikerinnen, die erstmals eine politische Funktion ausübten,
  • vier Tafeln geben einen chronologischen Überblick über die Entwicklung der Frauenrechte in Österreich seit 1918

Die Ausstellungsgebühr ist nach Einwohnerzahl gestaffelt und beträgt für Gemeinden bis 5.000 Einwohner 500 Euro. Über Zuschüsse oder Förderungen für Gemeinden, Schulen, Vereine und Kulturintitiativen informieren die Veranstalterinnen.

Informationen

office@frauenamland.at

www.frauenamland.at

 

 

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