e5-Programm Salzburg
LMZ Salzburg/Franz Neumay
Peter Haider (Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen SIR), Stefan Zenz (E5 Team), Petra Gruber (E5 Team), Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, Helmut Straßer und Manfred Koblmüller (beide E5 Team).

Bereits 33 e5-Gemeinden in Salzburg

Di, 30.10.2018 - 12:32

Von anfänglich sieben ist die Anzahl der e5-Gemeinden im Land Salzburg mittlerweile auf 33 angestiegen. Mehr als die Hälfte der Salzburgerinnen und Salzburger lebt aktuell in einer e5-prämierten Gemeinde.

Derzeit sind jährlich mehr als 300 Personen in Salzburgs e5-Gemeinden engagiert. Über die Jahre aufsummiert bedeutet das, dass bereits rund 70.000 Stunden für die Themen Klima, Energie und Energieeffizienz in den Kommunen eingebracht wurden.

In Summe wurden in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 1.000 Thermografie-Aufnahmen als Basis für eine mögliche Gebäudesanierung durchgeführt. In e5-Gemeinden ist beispielsweise der Anteil der Elektrofahrzeuge und der Fahrzeuge mit spritsparendem Gasantrieb um ein Drittel höher als im Landesdurchschnitt.

Wichtiger Baustein der Klima- und Energiestrategie

„Das e5-Programm ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050“, betonte Schellhorn. „Damit bietet das Land den Städten und Gemeinden seit 20 Jahren eine ideale Plattform für die Arbeit in diesem Bereich.“

Gemeinden können sich jederzeit zur Teilnahme anmelden. Informationen finden sich auf der Landes-Webseite

Klimaschutz, mehr Lebensqualität und Umweltbildung

Ein wichtiger Partner des e5-Programms ist das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen - SIR.

„Das SIR unterstützt das Land neben der Erreichung der Klimaziele auch bei der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger für mehr Lebensqualität und bei der Umweltbildung“, informiert SIR-Geschäftsführer Peter Haider. Dies erfolgt beispielsweise über die „Agenda 21“. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern werden Zukunftsperspektiven für eine nachhaltige Entwicklung nach sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten ausgearbeitet. Bereits 25 Salzburger Gemeinden und drei Regionen haben solche Agenda-21-Prozesse initiiert.

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