Familienministerin Sophie Karmasin, Gemeindebund-Chef Alfred Riedl und Niederösterreichs Familienlandesrätin Barbara Schwarz mit Vertreterinnen und Vertretern der ausgezeichneten Gemeinden.

112 neue familienfreundliche Gemeinden

Di, 24.10.2017 - 15:21

Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung in Wiener Neustadt zeichnete Familienministerin Sophie Karmasin Gemeinden aus ganz Österreich für ihr Engagement für mehr Familienfreundlichkeit und eine bessere Lebensqualität aus. Insgesamt 112 Gemeinden hatten sich dieses Mal dem Auditprozess unterzogen und in gezielten Workshops individuell passende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Der Bogen spannte sich von einer Ferialjobbörse, einem Jugendparlament und Kinderturnen über einen Motorikpark und einen Generationenspielplatz bis hin zu Pensionistenausflügen und Seniorentagesbetreuung.

Das Spektrum der entwickelten Maßnahmen ist bunt und vielfältig – jede Generation wird berücksichtigt. „Jede Gemeinde, die sich zur familienfreundlichen Gemeinde macht, arbeitet aktiv an der eigenen Zukunft mit. Die Rahmenbedingungen für Kinder, aber auch für andere Generationen, sind das Fundament für die Gemeinschaft, auf der eine Gemeinde aufbaut. Für mich ist daher klar: Familienfreundlichkeit muss zur Selbstverständlichkeit, zu einem der wichtigsten Ziele für Kommunen werden. Die heute ausgezeichneten Gemeinden haben das erkannt“, erklärt der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes Alfred Riedl bei der Verleihung.

Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“

Seit 2013 können Gemeinden im Rahmen des Audits familienfreundlichegemeinde auch das UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“ erlangen. Um diese zusätzliche Auszeichnung zu erhalten, muss die Gemeinde im Rahmen des Auditprozesses ergänzend in speziellen kinderrechtsrelevanten Themenbereichen Maßnahmen setzen. Heuer wurden insgesamt 64 Gemeinden mit dem Zusatzzertifikat ausgezeichnet. „

Familienfreundliches Österreich

Insgesamt haben bereits über 450 Gemeinden österreichweit am Audit familienfreundlichegemeinde der Familie & Beruf Management GmbH teilgenommen, das sind rund 21 Prozent aller österreichischen Gemeinden. Somit profitieren bereits über 2,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung, von den familienfreundlichen Maßnahmen.

Alle Informationen zum Audit sowie Bilder zur Veranstaltung auf www.familieundberuf.at/

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