Die Bürgermeister der ausgezeichneten Gemeinden mit Programmleiter und Landesräten: Landesrat Johannes Rauch, Helmut Blank (Sulzberg), Fritz Maierhofer (Koblach), Harald Köhlmeier (Hard), Hans Bertsch (Kennelbach), Manfred Flatz (Schwarzach), Herbert Greussing (Nenzing), e5-Programmleiter Karl-Heinz Kasper und Landesrat Erich Schwärzler.
Foto: Energieinstitut Vorarlberg/Darko Todorovic

4 von 5 Vorarlbergern leben in einer e5-Gemeinde

3. November 2016
Fast 80 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger leben inzwischen in einer der 45 e5-Gemeinden, die sich besonders für Energieeffizienz und Klimaschutz engagieren. Der beste Neueinstieg gelang der Marktgemeinde Hard, die vier von fünf „e“ erreichte. Auch Kennelbach, Koblach und Sulzberg wurden heuer erstmals mit den begehrten „e“ ausgezeichnet. Nenzing und Schwarzach konnten ihre guten Ergebnisse halten.





Vier Gemeinden unterzogen sich in diesem Jahr erstmals der Zertifizierung. Hard erreichte als bester Neueinsteiger gleich auf Anhieb vier „e“. Die Hofsteiggemeinde punktete nicht zuletzt mit ihrer Radinfrastruktur, einem Projekt zur innovativen Wegebeleuchtung und dem SmartCity-Projekt „In der Wirke“.



Sulzberg und Koblach erzielten jeweils drei „e“. Die Jury hob für Sulzberg unter anderem die Reaktivierung der alten „Kirchwege“ hervor, die das Zufußgehen attraktiver machen. Zu den Vorzeigeprojekten von Koblach gehört eine Photovaltaikanlage am Gemeindezentrum, die durch Crowdfunding finanziert wurde. Kennelbach startete mit zwei „e“ ebenfalls gut ins e5-Programm. Dort werden unter anderem 100 Prozent der kommunalen Bauten mit Ökostrom versorgt.



Zwei Re-Zertifizierungen



Erfolgreich re-zertifiziert wurden in diesem Jahr Nenzing und Schwarzach. Beide konnten ihre gute Wertung von vier beziehungsweise drei „e“ halten. Beide Gemeinden haben eine Reihe bemerkenswerter Projekte umgesetzt: In Nenzing etwa werden alle kommunalen Gebäude über Fernwärme versorgt – und das mit 100 Prozent selbst erzeugter Erneuerbarer Energie. Schwarzach unterzog sich erfolgreich dem „Bicycle Policy Audit“ und setzt viele Maßnahmen, um das Fahrradfahren attraktiver zu machen.



Information: www.energieinstitut.at



e5-Zertifizierung 2016























































Gemeinde bisher neu Prozenpunkte*
Hard --- eeee 65%
Nenzing eeee eeee 63%
Sulzberg --- eee 60%
Schwarzach eee eee 53%
Koblach --- eee 52%
Kennelbach --- ee 47%



*Der durchschnittliche Umsetzungsgrad der sechs Wertungskategorien (Entwicklungs- und Raumplanung, Gebäude & Anlagen, interne Organisation, Kommunikation & Kooperation, Mobilität, Ver- & Entsorgung) in Prozent wird vereinfacht mit der „e“-Wertung dargestellt (von „e“ = 25 % bis „eeeee“ = 75 %)