5. September 2017

sozialer Wohnbau

Wohnen um fünf Euro pro Quadratmeter

Mit dem sogenannten 5-Euro-Wohnen will Tirol neue Maßstäbe für leistbares Wohnen setzen. Nach dem ersten erfolgreich realisierten Pilotprojekt in Schwaz, das als Anschauungsobjekt von zahlreichen Bürgermeistern und Delegationen aus anderen Bundesländern besucht wurde, sind immer mehr Gemeinden an einem solchen Bauvorhaben interessiert.

5-Euro-Wohnen bedeutet, dass der Brutto-Mietpreis – also inklusive Heiz- und Betriebskosten sowie Umsatzsteuer – fünf Euro pro Quadratmeter betragen soll. In Kooperation mit dem Tiroler Bodenfonds wird nun in Inzing eine 5-Euro-Wohnanlage errichtet. Im Vorfeld wird dazu ein Bauträgerwettbewerb, zu dem alle Tiroler gemeinnützigen Wohnbauträger eingeladen werden, ausgelobt.

Die Gemeinde Inzing führte bereits im Sommer eine Bedarfserhebung durch, deren Ergebnisse in die Vorgaben für die Wohnungsgrößen einfließen. Errichtet wird die Anlage auf einem rund 2.000 m² großen Grundstück.

Bürgermeister Josef Walch: „Ziel ist es, dem Bedarf entsprechend leistbare Mietwohnungen für Inzinger Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen. Geplant sind diese als Startwohnungen bzw. generell für Wohnungssuchende mit besonders geringem Einkommen.“

Das Siegerprojekt soll im Jänner prämiert werden.

 

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