Eine hohe Katzenpopulation fördert Krankheiten, Unterernährung und Revierkämpfe. Foto: www.BilderBox.com


17. März 2017

Kärnten

Vorsorge gegen Katzen-Überpopulation

Land Kärnten, der Kärntner Gemeindebund und die Tierärztekammer haben eine Aktion wiederbelebt, bei der streunende Katzen kastriert werden. Betroffen sind rund 900 Tiere.

Unkastrierte Katzen können sich pro Jahr zwei- bis dreimal fortpflanzen. So können aus einem Katzenpaar theoretisch nach fünf Jahren 12.680 Nachkommen entstehen. „Eine hohe Katzenpopulation fördert Krankheiten, Unterernährung und Revierkämpfe unter den Katzen. Daneben können sich auch Krankheiten, die für den Menschen gefährlich sind, leichter verbreiten“, erläutert Landesrat Gernot Darmann, der insbesondere auf die Toxoplasmose verwies, die nur von Katzen über deren Ausscheidungen auf den Menschen übertragen wird.

Die Kastrationsaktion gab es bereits früher, wurde aber 2015 eingestellt. Nun konnte man wieder die nötigen finanziellen Mitteln für einen Neustart aufstellen. Insgesamt werden 60.000 Euro ausgegeben. 20.000 Euro kommen vom Land Kärnten, 20.000 Euro von den Gemeinden und 20.000 kommen von den Tierärzten, die auf Behandlungskosten im Ausmaß von 20.000 Euro verzichten.

Kärntens Gemeindebund-Präsident Peter Stauber, Tierschutzobfrau Jutta Wagner, Landesrat Gernot Darmann und Tierärztekammer-Präsident Franz Schantl präsentierten die Kastraktionsaktion. Foto: Land Kärnten

Kärntens Gemeindebund-Präsident Peter Stauber, Tierschutzobfrau Jutta Wagner, Landesrat Gernot Darmann und Tierärztekammer-Präsident Franz Schantl präsentierten die Kastraktionsaktion.
Foto: Land Kärnten

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