In Krummnußbaum soll es kurze Wege geben Foto: Energie und Umweltagentur NÖ


14. November 2017

Umweltengagement

Klimafreundliche Zentrumsbelebung

Unter dem Motto „Innen- vor Außenentwicklung“ hat sich Krummnußbaum ganz der flächensparenden und kosteneffizienten Siedlungsentwicklung verschrieben. Dafür gewann die Mostviertler Marktgemeinde den Österreichischen Klimaschutzpreis in der Kategorie „Gemeinden & Regionen“.

Vorrangiges Ziel ist die Belebung des Ortszentrums und die Vermeidung von motorisiertem Verkehr. So soll verhindert werden, dass immer mehr Menschen vom Zentrum weg in neue Siedlungsgebiete ziehen und Grün- und Ackerflächen verschwinden.

Nahversorger nicht am Ortsrand

Um das zu erreichen, wurden Erweiterungsflächen am Ortsrand gestrichen und auch ein als Bauhoffnungsgebiet gewidmeter Acker zurückgewidmet. Stattdessen entsteht künftig auf dem Areal eines ehemaligen Geschäfts und eines stillgelegten Bauernhofs ein neues Gemeindezentrum. Dort – und nicht am Ortsrand – wird auch der Nahversorger untergebracht.

Im Siedlungswesen werden durch Verdichtungsmaßnahmen und neue Angebote im unmittelbaren Umfeld des Ortskerns weitere Maßnahmen zur Stärkung des Zentrums gesetzt: etwa Reihenhäuser am Donauweg oder Wohnen im Nussgarten. Auf einem alten Sportplatz, mitten im Ort, sind neue Wohnungen geplant. Der Bahnhof befindet sich von dort aus gesehen in fußläufiger Distanz.

Siegerehrung: Gerhard Enzenberger (Synthesa Gruppe), Umweltminister Andrä Rupprechter, Hans Emrich (Emrich Consulting), Bürgermeister Bernhard Kerndler, Thomas Waldhans (Technisches Büro Waldhans), DJ Ötzi, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Foto: ORF/Thomas Jantzen

Siegerehrung: Gerhard Enzenberger (Synthesa Gruppe), Umweltminister Andrä Rupprechter, Hans Emrich (Emrich Consulting), Bürgermeister Bernhard Kerndler, Thomas Waldhans (Technisches Büro Waldhans), DJ Ötzi, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Foto: ORF/Thomas Jantzen

 

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