Poller sind ein wirksamer Schutz für Fußgänger und fügen sich weitaus dezenter ins Straßenbild als Betonblöcke. Foto: Shutterstock/Stefano Carnevali


4. September 2017

Sicherheit

Schutz vor Terrorgefahr

Die Tendenz, Terroranschläge mittels „Amok-fahrten“ mit alltäglichen Kraftfahrzeugen durchzuführen, bewegt Gemeindeverantwortliche zum vorbeugenden Handeln.

Binnen gut eines Jahres gab es in Europa allein fünf Anschläge nach dem gleichen Schema. Terroristen rasen mit ganz normalen Kraftfahrzeugen in Menschenmengen, um Möglichst viel Schaden und Leid zu verursachen. Sich vor dieser perfiden Methode zu schützen ist schwierig, denn „ es sei schlicht unrealistisch, zu glauben, man könne Fußgänger und Fahrzeugverkehr komplett trennen.“ so der Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck.

Was man allerdings tun kann ist, zwischen absehbaren Menschenansammlungen, die ein attraktives Ziel abgäben, und dem Straßenverkehr wirksame Barrieren zu errichten. Dass die bisherigen Anschläge dieser Art mit Nizza, Berlin, London, Stockholm und jüngst Barcelona in Großstädten stattgefunden haben heißt leider nicht, dass kleinere Orte vor derartigen Attacken gefeit sind, denn Terroristen sind unberechenbar. In Österreich haben Städte wie Graz oder Wien bereits Maßnahmen gesetzt, um Fahrzeug-Attentate für terroristen zu erschweren.

Nicht nur Großstädte sind gefährdet

Nicht nur in den heimischen Großstädten, sondern auch in ländlicheren Gemeinden machen sich die Verantwortlichen Gedanken. Weihnachtsmärkte, Umzüge oder Prozessionen lassen allerorts Menschen zusammenströmen.

Die Örtlichkeiten, an denen derartige Veranstaltungen stattfinden, sind meist die gleichen. Sie gegen Kfz-Attacken abzusichern hebt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und ergibt allein dadurch schon durchaus Sinn.

Anstatt häßlicher, „Betonschweine“ genannter Klötze entscheiden sich  Kommunen vornehmlich für robuste Poller als wirksamen Schutz. Diese Barrieren fügen sich weitaus unauffälliger ins Straßenbild und werden von den Passanten gar nicht als solche wahrgenommen. Ganz im Gegensatz, in den meisten Fällen werden sie als Ortsbild verzierendes Objekt bewertet und positiv angenommen.

Eine große Auswahl an Pollern findet sich auf der Beschaffungsplattform Kommunalbedarf.at. Hier finden sich speziell auf Österreichs Gemeinden zugeschnittene Angebote verschiedener Hersteller, die sich einfach und schnell untereinander vergleichen lassen. Die stabilen Sperrpfosten gibt es in versenkbaren, umlegbaren und starren Ausführungen. Sämtliche Modelle sind in der Kategorie „Stadtmobiliar“ übersichtlich angeführt.

 

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