Gefördert werden 25 Prozent der Kosten. Foto: www.BilderBox.com


19. Juni 2017

Kärnten

Umstrittene Förderung für Sanierung von Marterln

Im Kärntner Jahr der Volkskultur soll Brauchtum, Traditionen und kulturelles Erbe konzentriert gefördert werden. Deshalb wurde nun die sogenannte „Marterlförderung“ ins Leben gerufen. 50.000 Euro liegen vorerst im Topf parat.

Mit der Förderung soll volkskulturelles Gut im öffentlichen Raum erhalten werden. Gemeint sind Wegkreuze, Marterln aber auch Mühlen, sofern sie nicht unter Denkmalschutz stehen. Die Förderung für eine Sanierung beträgt 25 Prozent, maximal jedoch 3.500 Euro.

Landesrat Gerhard Köfer vom „Team Kärnten“ kritisiert die von Landesrat Christian Benger (ÖVP) initiierte Förderung. „Anstatt den unüberblickbaren und viel zu teuren Förderdschungel in Kärnten endlich zu roden, sorgt Benger mit seiner ,privaten‘ Marterlförderung für ein neues Kapitel in der unendlichen Geschichte des heimischen Förderwahnsinns“, so Köfer.

 

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