Die Rotlichtüberwachungsanlagen an den Eisenbahnkreuzungen in Kirchham. Foto: Land Oberösterreich


15. Dezember 2017

Sicherheit

Rotlichtüberwachung an Bahnübergängen

Im Jahre 2012 kam es in Alkoven zu einer österreichweiten Premiere. Auf der B 133 Theninger Straße wurde das damals erste, aktive Rotlichtüberwachungssystem an einer Eisenbahnkreuzung installiert. Die Bilanz zeigt rund 300 Rotlichtübertretungen jährlich.

Mit neuen Rotlichtüberwachungen an den Standorten Pötting und Kirchham will das Land Oberösterreich präventive Maßnahmen setzten. Dadurch soll das oft riskante Fahrverhalten vereinzelter Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nachhaltig verändert werden.

Die Anlagen funktionieren ähnlich wie die Rotlicht-Blitzer bei reinen Straßenkreuzungen. Überquert man die Eisenbahnkreuzung trotz Rotlicht, wird der „Blitzmechanismus“ aktiviert.

Die Anlagen befinden sich im Bezirk Grieskirchen auf der L 1200 im Gemeindegebiet Pötting, sowie in Kirchham im Bezirk Gmunden  entlang der L 1306. Die Errichtungskosten je Anlage betragen rund 35.000 Euro.

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