Zahlreiche Schäden wären vermeidbar, wenn Hausbesitzer und Grundeigentümer Maßnahmen zur Eigenvorsorge und zum Selbstschutz gesetzt hätten. Foto: www.Bilderbox.com


11. August 2017

Steiermark

Projekt „Selbstschutz Hochwasser“

In dem gemeinsamen Projekt „Selbstschutz Hochwasser“ von Landesregierung und Zivilschutzverband wird im September eine steiermarkweite Informationskampagne gestartet. Ziel ist es, der Bevölkerung im Rahmen kostenloser Informationsveranstaltungen das Thema Hochwasserschutz und die verschiedenen Möglichkeiten der Eigenvorsorge näher zu bringen.

Die Steiermark ist von den Hochwasserereignissen des heurigen Sommers stark betroffen. Eine Abschätzung und Analyse der Ereignisse des Jahres 2016 hat gezeigt, dass eine bedeutende Anzahl an Feuerwehreinsätzen und ein Großteil von Schäden im privaten Bereich vermeidbar gewesen wäre, wenn private Hausbesitzer und Grundeigentümer aber auch Verantwortliche von Firmen und Industriebetrieben entsprechende Maßnahmen zur Eigenvorsorge und zum Selbstschutz gesetzt hätten.

„Das Projekt ,Selbstschutz Hochwasser‘ soll die Bevölkerung sensibilisieren und aufzeigen, wie man sich selbst vor möglichen Ereignissen schützen kann“, erläutert der Präsident des Zivilschutzverbandes Steiermark, Bürgermeister Martin Weber aus der Marktgemeinde Tieschen.

Landeshauptmann-Stvellvertreter Michael Schickhofer: „Wir haben in den letzten Tagen und Wochen in der Steiermark wieder einmal erleben müssen, welch zerstörerische Kraft die Natur entwickeln kann. Viele sind betroffen, aber noch mehr helfen. Unsere Einsatzorganisationen leisten hervorragende Arbeit. Doch es dauert eine gewisse Zeit, bis sie am Einsatzort eintreffen. In dieser Zeitspanne können die Steirerinnen und Steirer durch Selbstschutzmaßnahmen wichtige Voraussetzungen schaffen, um Schaden von Personen und Objekten abzuwenden. Darum liegt mir diese Initiative zur Prävention sehr am Herzen.“

Landesrat Johann Seitinger: „Naturkatastrophen verdichten sich zunehmend mehr – sowohl in zeitlicher Hinsicht als auch in ihrer Wirkung. Daher ist es von größter Bedeutung, dass neben den baulichen Schutzmaßnahmen und einer restriktiven Raumordnung auch die Bewusstseinsbildung und Eigenvorsorge einen hohen Stellenwert erhalten.“

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