Bildungshaus-Direktorin Anna Thaller (2.v.l.) ist mit ihrem Haus Teil des „Urban Diversity“-Projekts- Foto: Bildungshaus Schloss St. Martin


24. Oktober 2017

Stadtentwicklung

Mehr Vielfalt für den urbanen Raum

Eine Kooperation zwischen der Steiermark und Slowenien soll die Vielfalt und das Zusammenleben im urbanen Raum fördern. Mittels kostenloser Bildungsangebote sollen sowohl Menschen (Familien) aus bildungsbenachteiligten Bevölkerungsschichten – auch solche mit Migrationshintergrund – als auch Unternehmer mit Migrationshintergrund in der Gesellschaft gestärkt werden. Dabei gilt es, Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation zu schaffen, Brücken zwischen Wirtschaft und Bildung zu schlagen und damit neue Impulse für ein positives Miteinander zu geben.

Das Projekt „Urban Diversity“ ist auf drei Jahre ausgelegt (bis April 2020). Unter anderem sind etwa 30 kostenfreie Veranstaltungen in Form von Workshops und Kursen im Bereich der Familien- und Erwachsenenbildung konzipiert.

Partner des Projekts sind Stadt Graz, das Bildungshaus Schloss St. Martin sowie die slowenische Akademie der Wissenschaften und die Regionalentwicklungsagentur Ljubljana.

Schwerpunkt Kreativität

Andrea Darvishzadeh, zuständig für EU-Projekte, Migration und Wissenstransfer bei der Abteilung der Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz, über die Bedeutung von Urban Diversity für den interkulturellen Austausch: „Im Rahmen der Initiativen in den Städten Graz und Ljubljana wird die Möglichkeit geboten, voneinander zu lernen. Die Kreativität als Schwerpunkt dieses Projektes wurde gewählt, weil die Kreativschaffenden Diversität als Ideenlieferantin schätzen und einen positiven Zugang zu ihr haben.“ Das grenzübergreifende Kooperationsprojekt „Urban Diversity“ stehe somit für Lebendigkeit, Kreativität, Kultur und ein positives Miteinander.

Anna Thaller, Direktorin des Bildungshauses Schloss St. Martin: „Kostenlose, niederschwellige Bildungsangebote tragen bedeutend dazu bei, Menschen unterschiedlicher Herkunft im täglichen Miteinander zu stärken. Wir können die vorhandene Vielfalt für eine positive gemeinsame Entwicklung in der Steiermark nutzen!“

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