Sicherheitsgipfel in der Zentrale des Burgenländischen Roten Kreuzes in Eisenstadt mit der Präsidentin des Burgenländischen Roten Kreuzes, Friederike Pirringer, der Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis, Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann Hans Niessl, Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz und dem Geschäftsführer des Arbeiter-Samariterbundes, Wolfgang Dihanich. Foto: Bgld. Landesmedienservice


23. November 2017

Gesundheitspolitik

Mehr Kooperation im Rettungswesen

Bei einem Sicherheitsgipfel in Eisenstadt wurde festgestellt, dass in kaum einem anderen Bundesland Kranken und Verletzten so rasch geholfen wird, wie im Burgenland. In 95 Prozent der Fälle würden von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Einsatzort weniger als 15 Minuten vergehen. Um noch rascher reagieren zu können, sollen die Rettungsorganisationen noch stärker zusammenarbeiten.

In den nächsten Jahren wird die Zahl der Einsätze zunehmen, weil das Burgenland um 30.000 Einwohner wachsen wird, dazu kommen immer mehr Touristen. Eine große Herausforderung für das Rettungswesen sind auch Strukturänderungen, bedingt durch den österreichischen und den burgenländischen Strukturplan Gesundheit sowie die Tatsache, dass immer mehr Behandlungen in den Spitälern tagesklinisch behandelt werden.

Am hohen Niveau des burgenländischen Rettungswesen sollen diese Herausforderungen nichts ändern, betonte Landeshauptmann Niessl: „95 Prozent der Einsätze sind die Rettungsfahrzeuge innerhalb 15 Minuten vor Ort. Das ist auch das Ziel.“ Dazu müssten die Schnittstellen zwischen den Einsatz- und Sicherheitsorganisation sowie Land und Bund reibungslos funktionierten.

Landessicherheitsbeirat soll kommen

Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz will nun zusätzliche Strukturen einziehen, um die Zusammenarbeit der Behörden und Organisationen zu verbessern. Geplant ist die Einrichtung eines Landessicherheitsbeirates.

Der Beirat soll sich aus Mitgliedern der Blaulichtorganisationen zusammensetzen und sicherheitsrelevante Themen bearbeiten.

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