Barbara Eibinger-Miedl: „Bisher waren es die Gemeinden, die Breitband mit den Providern ausbauten. Wir wollen regionale Masterpläne haben.“ Foto: Commons Wikimedia/Isiwal


1. Februar 2018

Infrastruktur

Mehr Geld für Breitband und Nahversorgung

Die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl will die gute Wirtschaftslage nutzen, um in die Regionen zu investieren. Unter anderem soll die Breitband-Versorgung verbessert und die Nahversorgerförderung ausgebaut werden.

Mit einer landeseigenen Breitbandgesellschaft soll der ländliche Raum für Digitalisierung fit gemacht werden. „Bisher waren es die Gemeinden, die Breitband mit den Providern ausbauten. Wir wollen regionale Masterpläne haben“, sagt Eibinger-Miedl.

Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren in Brüssel, man hofft, dass die Gesellschaft in der zweiten Hälfte 2018 ihre Arbeit aufnehmen kann.

Nahversorgerförderung

Mit der Nahversorgerförderung habe man 2017 mit 1,7 Millionen Euro an Förderung Investitionen von 8,8 Millionen Euro ausgelöst, berichtet Eibinger-Miedl – „Vom Tischler bis zum Krematorium“. Für 2018 werde die Summe mindestens ebenso hoch sein. Die Förderung erhalten Kleinunternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern.

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