Der Umstieg auf eine einheitliche Kommunalsoftware soll den Gemeinden mittelfristig Einsparungen von bis zu 70 Prozent der IT-Kosten bringen. Foto: Shutterstock/Mooshny


6. Dezember 2017

Offene Schnittstellen

Gütesiegel für Digitalisierung

Wirtschaftskammer, Gemeinden und Gemeindeinformatikzentrum wollen die die Digitalisierung der Kärntner Kommunen vorantreiben wird. Softwarehersteller, deren Produkte den modernen Anforderungen der Gemeinden entsprechen, können nun ein Gütesiegel erlangen.

Das Gütesiegel erhalten auch jene Gemeinden, die mit einer Software mit offenen Schnittstellen arbeiten, die es den heimischen Entwicklern ermöglicht, mit ihren Anwendungen anzudocken. „Erste Anwendungen wurden bereits entwickelt und erfolgreich eingesetzt“, berichtet Manfred Wundara, Geschäftsführer des Gemeindeinformatikzentrums Kärnten. Dazu zählen unter anderem eine Software für das Bauamt, für das Kindergartenwesen, eine Müll-App, GIS-Systeme oder ein Video-Dolmetsch.

Verwaltungsvereinfachung und mehr Transparenz

„Mit der Umstellung auf die moderne Software mit offenen Schnittstellen erreichen die Gemeinden mehrere Ziele“, erläutert Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig: „Verwaltungsvereinfachung und mehr Effizienz auf der einen Seite und modernes Service und Transparenz für die Bürger auf der anderen Seite.“

Der Umstieg auf eine einheitliche Kommunalsoftware und die gemeinsame Nutzung von Apps „made in Kärnten“ soll den Gemeinden mittelfristig Einsparungen von bis zu 70 Prozent im Bereich der IT-Kosten bringen.

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