Bei Hand- oder Taschenalarmgeräten handelt es sich um kleine Anhänger, bei denen ein Stift gezogen oder ein Knopf gedrückt werden kann, um einen schrillen Sirenenton erklingen zu lassen. Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen“ wurden zahlreiche Exemplare an Frauen verteilt und deren Gebrauch von Polizistinnen und Polizisten erklärt.


21. Februar 2017

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GEMEINSAM.SICHER mit Frauen

Eine Arbeitsgruppe des Projekts „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen“ im Innenministerium trägt dazu bei, das Sicherheitsgefühl von Frauen im öffentlichen Raum zu verbessern.

Im Bundesministerium für Inneres wurde unter Leitung der Wiener Landespolizeivizepräsidentin Dr. Michaela Kardeis eine Arbeitsgruppe des Projektes „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen“ eingerichtet, mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl von Frauen in Österreich zu verbessern. Im Rahmen der Initiative stellte das Bundesministerium für Inneres in einem Beitrag im sozialen Netzwerk „Facebook“ die Frage, was Frauen in Österreich von der Polizei erwarten, um sich noch sicherer zu fühlen. Unter anderem wünschten Facebook-Userinnen eine stärkere Präsenz von Polizistinnen und Polizisten auf der Straße, an Schulen, Bahnhöfen, in Bussen und Straßenbahnen, sowie in U-Bahnen in den Abend- und Nachtstunden.

In den vergangen Monaten wurde die Polizeipräsenz an öffentlichen Orten erhöht, dennoch kann es vorkommen, in eine Gefahrensituation zu geraten. Die Kriminalprävention der Polizei rät: Wählen Sie sofort den Notruf unter 133 oder 112. Machen Sie laut und deutlich auf sich aufmerksam. Bitten Sie Menschen um Hilfe oder suchen Sie Schutz in einem Lokal, wenn Sie verfolgt werden. Setzen Sie sich entschlossen zur Wehr im Fall eines körperlichen Übergriffs. Weichen Sie einer Menschenmenge aus, wenn Sie glauben, eine Vorahnung zu haben.

Taschenalarme

Bei Hand- oder Taschenalarmgeräten handelt es sich um kleine Anhänger, bei denen ein Stift gezogen oder ein Knopf gedrückt werden kann, um einen schrillen Sirenenton erklingen zu lassen. Taschenalarmgeräte sollten über 100 Dezibel laut sein, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen“ wurden zahlreiche Exemplare an Frauen verteilt und deren Gebrauch von Polizistinnen und Polizisten erklärt.

Gefahr im Glas

Über K.O.-Tropfen und deren Gefahr informieren Präventionsbeamtinnen und -beamte im Rahmen der Initiative in Schulen und bei Veranstaltungen. Neben der Präventionsarbeit bedeutet das auch eine enge Abstimmung mit Ärzten, um Tatverdächtige so rasch wie möglich ausfindig machen zu können. Unter K.O.-Tropfen versteht man flüssige Drogen, die in geringer Dosis stimulierend und enthemmend, in höherer Dosierung betäubend und einschläfernd wirken. Sie werden meist Frauen und Mädchen in Diskotheken, Bars oder auf Veranstaltungen unbemerkt ins Getränk gemischt, um die so betäubten Opfer willenlos und manipulierbar zu machen.

Nähere Informationen zur Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ erhalten Sie unter www.gemeinsamsicher.at. Ein Folder mit Tipps der Kriminalprävention für Frauen kann unter http://www.gemeinsamsicher.at/praevention.html heruntergeladen werden.

 

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